Some thoughts about contemporary Buddhism, about the advantages of thinking the unthought and how boredom becomes meditation.

Speculative Non-Buddhism

I dislike referring to the work of Howard Gardner; but, for better or worse, his idea of multiple intelligences seems to have settled into the memestream. Just this morning, I heard a sportscaster refer to LeBron James as „a genius.“ Just as I was muttering „huh?“ under my breath, the sportscaster rattled off a list of James’s  athletic abilities. He meant, of course, that James was a genius at basketball. Gardner holds that such locutions are wholly justified. We may, he says, speak of intelligence as manifesting within specific domains; namely: spatial, linguistic, musical, interpersonal, logical-mathematical, intrapersonal, naturalistic, and kinesthetic.

So, if counting cards at a blackjack table is any indication, Rain Man was a logical-mathematical genius. But when it came to interpersonal relations, he was a fucking idiot. I am an intelligent decoder of obscure ancient Sanskrit texts. But ask me to explain my financial matters, and you will…

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2 Antworten zu

  1. 

    Ich schreib mal hier hin, weil es zu OT für Glenns Blog ist:

    Du hast in den Kommentaren beklagt, dass Meditation zur Stress-Reduktion benutzt wird ohne die Ursachen für den Stress zu hinterfragen.

    Im Grunde ist das aber doch sehr unnatürlich. Im Buddhismus dient Meditation ja auch immer dazu Dinge zu verstehen. Außerdem reduziert eine meditative Praxis nicht nur den Stress, sondern schärft auch das Empfinden dafür.

    Vielleicht könnte man so die Effekte von Meditation benutzen um zum Beispiel besser zu verstehen, welche sozialen Umstände Stress erzeugen. Vielleicht ermöglicht Meditation eine präzisere Selbstauskunft der Probanden oder sowas ähnliches.

    Naja, nur so ein Gedanke…

  2. 

    Hi saibhu, wahrscheinlich sind wir uns einig, daß ‚Meditation‘ tatsächlich stressreduzierend wirken kann. Ich glaube das ist auch recht gut untersucht. Allerdings werden diese Techniken (durch die Wellnesskultur) zunehmend benutzt, zugespitzt gesagt, um den Menschen arbeitsfähig zu halten. Es wird aber ausser der ‚Meditation‘ nichts getan, um das Bewusstsein zu ändern. Sie wird rein funktional eingesetzt um sich möglichst schnell und besser zu regenerieren. An sich ist das nicht schlecht. Aber, politisch gesehen, unterstütz und stabilisiert es damit das System.

    Im Buddhismus ist die ‚Meditation‘ z.B. in den Achtfachen Weg integriert. D.h. in einen Kontext, der eine Persönlichkeitsentwicklung fordert/fördert. Das wird heute in der Wellnesskultur weggelassen. Man müsste diesen Kontext, in unserer Sprache, mit unserem Wissen heute, zusätzlich zur ‚Meditation‘ thematisieren, um zu dem zu kommen was du im letzten Absatz ansprichst – „um zum Beispiel besser zu verstehen, welche sozialen Umstände Stress erzeugen. Vielleicht ermöglicht Meditation eine präzisere Selbstauskunft der Probanden.

    Ich bin sicher, daß das Letztere stimmt. ‚Meditation‘ kann den Blick auf das phänomenale Selbst stärken, verbessern, feiner machen etc. Wichtig wäre dann halt, welche Fragen gestellt werden. Da kommt man mit dem Palikanon heute nicht mehr weit.