Archive für Zen

Es tut sich was in Nord-Amerika. Wenn das so weiter geht, werden wir auch in Europa in 10 oder 20 Jahren den verstaubten Altherrenbuddhismus der DBU und den AFD-Buddhismus eines so genannten Diamantweges nur noch als Geschichte kennen. Es war einmal.

In Amerika sehen wir vielversprechende Diskussionen, die sich im dortigen Buddhismus entfalten. So ist es keineswegs mehr ungewöhnlich, dort schwule Buddhisten in hohen Positionen zu sehen. Man sehe sich dazu dieses Interview in Tricycle an. Eine offen schwule Persönlichkeit aber in der DBU? Darauf dürfen wir sicher noch ein wenig warten.

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Improvisation
Gerne möchte ich zum Thema Meditation und Erleuchtung zwei Textstellen von Peter Hershock zitieren. Diese Textstellen können sich eignen, die Vorstellung über ‚Meditation‘, wie sie von X-Buddhisten verstanden wird, zu erschüttern. Leider ist keines von Hershocks Büchern ins Deutsche übersetzt. Es folgen also meine Übersetzungen:

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M.St.: Das Geschäft mit dem Zen scheint zu blühen. Doch nicht immer verläuft es ganz reibungslos. Geld, Sex und Macht sind auch im Buddhismus wichtige Faktoren die es manchem Menschen schwer machen, ohne Irrungen auf die andere Seite des Flusses zu gelangen. Und überhaupt scheint das Floss oft wichtiger als das andere Ufer. Christopher Hamacher beleuchtet in diesem Beitrag ein wenig die ganz großen Projekte – wie auch ein ganz kleines, das so klein vielleicht gar nicht war.

Zen-Geschäftemacher (pdf)

Vom Kitsch der Erleuchteten wurde am 4.2.15 im Rahmen der HALKYONISCHEN ASSOZIATION FÜR RADIKALE PHILOSOPHIE als Vortrag im Frankfurter SIKS e.V. gehalten.

Der Vortrag verfolgt im Wesentlichen drei Spuren:

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Bildschirmfoto 2014-10-08 um 15.47.47

XXX

Bei der Darstellung von Buddhismus und Spiritualität gibt es wenig Ausnahmen, die nicht, schon mit dem ersten Eindruck den man hat, noch bevor irgend eine Vorstellung entstehen konnte, vorzeichnen, was zu sehen sein wird. Käptn Peng mit seinen Tentakeln von Delphie im Land namens OHA, ist ein Beispiel. Der Dokumentarfilm Wiederkehr – My Reincarnation ist ein anderes. In beiden Fällen wird (mehr oder weniger) auf Klischees verzichtet, die ansonsten überall mit Buddhismus und Spiritualität einhergehen. Der Betrachter hat mehr Spielraum, sich ein Bild zu machen. Erfreulich daher, wenn man im Deutschlandfunk mit dem Feature Hardcore Zen – Die unorthodoxen Lehren des Brad Warner eine Form der Darstellung findet, die ebenfalls jenseits des üblichen BuddhismusKitsches angesiedelt ist.

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