Carma Caput

M. Steingass —  12.12.15

Carma

Neulich Nachts: Das Salz der Erde. Welch ein Spannungsbogen in diesem Film. Viele Szenen bestehen nur aus Schwarzweissfotos.  Sie stammen von Sebastião Salgado und er erzählt von ihnen. Nach circa 2/3 des Filmes gerät man in die Hölle. Wenn man sich nicht gegen das Entsetzen auf diesem Planeten immun manchen kann, kennt man diese Bilder schon. Diese Fotos und ihr Erzähler aber führen auf eine noch andere Art in das Herz der Finsternis. Man ist unvorbereitet, wenn man nichts über den Film weiss. Man merkt zwar wie man hineingezogen wird, kurz bevor die Dunkelheit hereinbricht, aber bis man versteht was wirklich läuft, ist es zu spät. Salgado berichtet, dass er nach dieser Reise und dem was er sah, nicht mehr daran glaubte, dass irgendetwas den Menschen vor dem retten könne, was er anrichtet.

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Der folgende Texte stammt von Chris Floyd, Kolumnist bei Counter Punch. Das englische Original findet sich hier. Übersetzung M.ST.

Wir – der Westen – haben Saddam mit Gewalt beseitigt. Wir haben Gaddafi mit Gewalt beseitigt. Wir versuchen Assad mit Gewalt zu beseitigen. Alles brutale Regierungen – allerdings weit weniger drakonisch als unsere saudischen Alliierten und andere Tyrannen rund um den Erdball. Was ist das Ergebnis dieser Interventionen? Die Hölle auf Erden, eine, die sich Jahr für Jahr immer weiter ausbreitet und immer bösartiger wird.

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Johanna Schlitzkuss: Entmystifizierung

Johanna Schlitzkus: Entmystifizierung

When I see such a post in my FB-timeline it passes my filter and I investigate. Although, of course, knowing the workings of the academy one is skeptical at once – to say the least. Is this not just another fruitless lesson in how to exercise intellectual desktop skills? I mean the contemporary intellectual can make something out of everything (you know the pizza joke the Dalai Lama loves? Make me one with everything! That’s it), from a profound looking but unintelligible and senseless aphorism to thousands of pages amounting to less than nothing. So when one reads the blurbs about Richard Kearney’s Reimagining the Sacred one is less than convinced if this is something to spend time on. When will publishers learn that the blabla of the blurb is obnoxious for any serious reader? But at least one can take a buzzword and google. The cant in this case is Anatheism. Just another highbrow sales pitch? Not so!

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