„Zen hat keine Moral!“

Christopher Hamacher —  8.3.13 — 51 Kommentare

2012 habe ich eine Studie in englischer Sprache über Machtmissbrauch im Zen-Buddhismus veröffentlicht. In der Studie wird auf die Fälle Eido Shimano in den USA und Klaus Zernickow (auch bekannt als Sotetsu Yuzen) aus Berlin eingegangen, denen jeweils ein über viele Jahre andauernder systematischer Missbrauch von Schülern vorgeworfen wird. Nun steht die Studie auch auf Deutsch zu Verfügung. Pikanterweise ist in der Zwischenzeit auch ein völlig neuer Fall langjährigen sexuellen Missbrauchs durch einen Zen-Lehrer an die Öffentlichkeit gelangt, nämlich der des als Lehrer von Leonard Cohen weltbekannten Rinzai-Meisters Joshu Sasaki. Die Diskussion über eine latente Anfälligkeit für Missbrauch im Zen-Buddhismus dürfte also weiterhin aktuell bleiben.

„Zen hat keine Moral!“ (pdf)

51 Antworten zu „Zen hat keine Moral!“

  1. 

    Danke für den Mut und die Arbeit zu diesem Thema!

    Nach Jahrzehnten – obwohl es langjährige deutsche Buddhisten besser wussten und dennoch nicht die Öffentlichkeit informierten – kann nun endlich offen darüber gesprochen werden, was Dr. Klaus Zernickow so mit seinen Schülern/Schülerinnen anstellt.

    Bis vor kurzem konnte Dr. Zernickow erfolgreich Informationen in denen er oder seine Organisation nicht einmal namentlich erwähnt wurde, mit Klagedrohungen unterdrücken. Dass dieses Blatt sich nun gewendet hat, ist im wesentlichen dieser Arbeit von Christopher Hamacher zu verdanken.

    Im Sinne der Fairness gegenüber spirituellen Suchenden und der dazu nötigen Transparenz, möchte ich Christopher meinen Dank ausdrücken!

  2. 

    Auch ich bedanke mich bei Christopher, Tenzin und Matthias sowie bei Allen, die Zivilcourage zeigen und Verantwortung für die öffentliche Aufklärung von Missständen und Missbrauch übernehmen.

  3. 

    Ich finde es wichtig, daß Machtmissbrauch angeprangert wird. Ich bin mir nur nicht sicher, ob dieser so sehr mit einer Nivilierung von Werten im Zen zusammenhängt. Sprich ich zweifel die Analyse an. Wir haben analoge Missbrauchsfälle im Vajrayana genauso stark, der ja gerade diese Werte betont, und im Shin-Buddhismus nicht (oder mir jedenfalls nicht bekannt), in dem die Werte eine ähnlich geringe Rolle spielen wie im Zen. Mir scheint es eher so zu sein, daß die Missbrauchsfälle ebenda auftreten, wo den Lehrern eine wichtige Stellung eingeräumt wird. Wo Menschen eine große Macht bekommen, besteht immer die Gefahr, daß sie sie korrumpiert. Auch würde ich die Betonung des japanischen Elements nicht so hoch bewerten Es gab es ja genauso im vietnamesischen Zen (Thien) und wie erwähnt im Vajrayana und im Diamantweg.
    Auch Sektentendenzen sind nichts primär Zenisches. Sie sind ja im Diamantweg, bei der NKT, bei TNH, bei S. N. Goenka etc. auch zu finden.

  4. 

    Hallo Jinen, du sagst

    Wir haben analoge Missbrauchsfälle im Vajrayana genauso stark, der ja gerade diese Werte betont, und im Shin-Buddhismus nicht (oder mir jedenfalls nicht bekannt), in dem die Werte eine ähnlich geringe Rolle spielen wie im Zen.

    Ich verstehe die „Auseinandersetzung“ (S. 42 ff) nicht als einen Vergleich in wie weit sich Zen in in Bezug auf autokratisches Verhalten von Lehrern von anderen buddhistischen Traditionen unterscheidet. Es ist vielmehr ’nur‘ eine Analyse zen- und japan-spezifischer Merkmale, die autokratisches Lehrertum und Missbrach ermöglichen.

    Bezüglich „Anprangern“. Was Eido Shimano angeht, so ist, meines Wissens, in dem Text die bisher detaillierteste deutschsprachige Darstellung des Falles gegeben. Klaus Zernikow betreffend dürfte es die erste sein (abgesehen von z.B. Darstellungen auf dem Blog „Buddhistische Sekten“ von Tenzin Peljor). Weitere kurze Anmerkungen zu beiden gibt z.B. bei Asso Blog, Zensplitter und Dhāraṇī. Es ist also überhaupt erstmal eine (buddhistische?) Öffentlichkeit die hier hergestellt werden muss.

    Allgemein wichtig dürfte die „Verhaltensanalyse“ sein (S. 10 ff). Die dort analysierten Punkte

    a) Aggressives Verhalten auf geäußerte Kritik und Zweifel
    b) Extreme Ausprägung von Formalismus
    c) Schuld ist stets das Ego des Schülers
    d) Heuchelei
    e) Gruppendenken
    f) Kontrolle von Information
    g) Selbstverherrlichung oder „Personenkult”
    h) Autokratische Kontrolle der Einrichtung

    dürfte für alle Buddhisten relevant sein – relevant in dem Sinn, daß man anhand dieser Merkmale das Verhalten eines Lehrers besser einschätzen kann. Das ist tatsächlich überall in sektenartigen Gruppen zu finden. (Vgl. dazu auch => hier.)

    Es gibt also einerseits kulturspezifische Merkmale die im japanischen Zen westlicher Ausprägung möglicherweise Missbrauch und autoritäre Strukturen ermöglichen und es gibt allgemeine Merkmale, die dergleichen anzeigen. Wie beides zusammen geht beginnt an diesem Punkt deutlich zu werden:

    [E]iner Beobachtung von Katherine Masis zufolge haben damit [unnachgiebige Härte, ritualisierte Handlungen, Hierarchie und Sadomasochismus im japanische System] ganz besonders die westlichen Schüler ihre Probleme, tun sie sich doch schwer damit zu unterscheiden, wo sie es noch mit vermutlich durch langjährige Meditation entstandenem Verhalten zu tun haben und wann etwas dann irgendwann einfach nur noch der tief verwurzelten autoritären Einstellung des Lehrers entspringt. (S. 43)

    Zen, wie andere Buddhismen, trifft oft auf eine Schülerschaft die nicht das intellektuelle Rüstzeug hat kulturelle Artefakte, unethisches Verhalten und sinnvolle Übung auseinander zu halten.

  5. 

    Das ergibt aber einen bedenklichen Syllogismus:
    Zen hat keine Moral
    C. Hamacher macht Zen.
    Also hat C. Hamacher keine Moral …

    Nein, natürlich ist an der Studie überhaupt nichts auszusetzen, was die gründliche Untersuchung dieser beiden Fälle betrifft.

    Hingegen finde ich den Titel „Zen hat keine Moral“ unglücklich gewählt. So was bleibt hängen. Wieso nicht gleich „Zen braucht keine Moral“ titeln?

    Zen hat genauso viel oder so wenig Moral wie jede andere religiöse Bewegung auch.

    Im übrigen gab es noch nie eine Religion, deren Mitglieder – seien es nun die schön gekleideten Repräsentanten vorne oder die devoten Angehörigen hinten – den eigenen ethischen, moralischen Leitsätzen auch nur im Ansatze geschweige denn in Gänze und jederzeit entsprochen hätten. Das soll keine Entschuldigung für die zur Diskussion stehenden Vorfälle sein.

    Und worüber soll man sich nun mehr aufregen, über die paar skrupellosen, kranken „Meister“, oder über die unvorstellbar naive „meditative Erwartungshaltung“ vieler erwachsener Anhänger? Die beiden bedingen sich gegenseitig.

    In der Zusammenfassung seiner Studie schreibt C. Hamacher: „Auch fällt es mir naturgemäß schwer, Zen-Übenden den Mumon-Kai oder die ZSS zu empfehlen, wenngleich beide Zentren nach wie vor aktiv sind.“

    Wieso wird denn nicht expressis verbis davon abgeraten, zu diesem oder jenem Zentrum zu wallfahren, oder offen davor gewarnt, diesem oder jenem Lehrer nachzulaufen?

    Hinter vorgehaltener Hand vielleicht schon, wie ja überhaupt Anhänger irgendeiner buddhistischen Richtung gerne über die Anhänger anderer Richtungen herziehen. Typisch buddhistisch? Nein, typisch religiös.

    Letzten Endes wäre es auch die Aufgabe der DBU (für Deutschland) und SBU (für die Schweiz) hier klar Stellung zu beziehen, dh den Opfern vor allem juristische und psychologische Hilfe anzubieten und in den Fällen eines sexuellen Missbrauchs Anzeige zu erstatten, dann auch Klarheit zu schaffen, was die Dharma-Übertragungen betrifft, und schliesslich einen unmissverständlicher Standpunkt zu vertreten, was die sektenartige Entwicklung gewisser Bewegungen anbelangt. Aber entweder scheint man sich davor zu drücken oder ist unfähig und feige (… oder vielleicht weil eben Vertreter von solchen „problematischen“ buddhistischen Organisationen in den Vorständen sitzen?)

    Man überlässt es lieber irgendwelchen staatlichen Sektenbeauftragten. Ein Pose der falschen Friedfertigkeit, oder friedfertigen Falschheit.

    Die seit Beginn des letzten Jahrhunderts in Europa und in den USA auftretenden Zen-Lehrer, die sich zum grössten Teil niedergelassen und ein Dojo begründete haben, dürften alle namentlich bekannt sein, ungefähr gegen hundert Männer, Mönche und Laien. Nach heutigem Kenntnisstand haben sich etwa ein, zwei Handvoll davon moralisch nicht einwandfrei benommen (Alkoholprobleme, sexuelles Fehlverhalten, Verschwendungssucht etc.). Dazu kommen nun noch ein paar westliche Zen-Lehrer / Dojoleiter, die ebenfalls gegen die elementarsten buddhistischen Gebote verstossen haben.

    Das heisst, wohl mehr als neunzig Prozent der buddhistischen Zen-Lehrer aus Japan, China, Taiwan etc. haben sich „moralisch einwandfrei“ verhalten.

    Der Titel könnte auch deshalb als missglückt empfunden werden, weil den durchaus guten Erfahrungen von den vielen tausenden westlichen Schüler und Schülerinnen, denen der Buddhismus und im speziellen die Zen-Lehre (man staune!) auch als moralischer Leitfaden in ihrem täglichen Leben gedient haben, so nicht Rechnung getragen wird.

    Was die Dharmalinie (Dharma-Übertragung) betrifft, fällt auf, dass der kritische Punkt meistens beim Übergang vom zB japanischen Lehrer, dessen Dharmalinie einwandfrei bekannt ist, zum westlichen (Haupt-)Schüler entsteht, was in einigen Fällen zu Streitigkeiten untereinander führte, oder zumindest zu Unklarheiten bezüglich der Legitimation. Aber auch hier wäre es wohl ein Leichtes, Klarheit zu schaffen, wenn man denn wollte.

    Das alles bedeutet letzten Endes, dass auch Zen in einem gewissen Sinn „säkularisiert“, sozusagen auf ein „europäische Niveau heruntergebrochen“ werden muss. Diese Arbeit wäre dringend nötig.

  6. 

    Das hier soll keine Werbung sein. Ich möchte nur aufzeigen, dass es Menschen gibt, die sich dieser Thematik stellen: Denken, nicht meditieren!

    „Klarheit im Erleuchtungs-Nebel

    Die Philosophin und Theologin Katharina Ceming hat einen Leitfaden für aufgeklärte Spiritualität geschrieben. Jens Heisterkamp hat ihr Buch gelesen.

    Was haben ein autonomes Ego, ein Interesse an den Problemen der Welt und vernünftiges Denken mit Spiritualität zu tun? In den gängigen Veröffentlichungen, Tagungen und Workshops dieser Szene findet man solche Themen eher im Modus der Abgrenzung: Das Ego soll doch überwunden werden, die Welt ist nur Schein und das Denken nur ein Hindernis auf dem Weg zur Einheit allen Seins – so meinen jedenfalls viele, die in Sachen Meditation und Bewusstseinserweiterung unterwegs sind. Bei vielen Angeboten, die Getrenntheit hinter sich zu lassen und im Einen aufzugehen, wird aber nicht selten der Kopf an der Garderobe abgegeben.

    Deshalb ist das Buch von Katharina Ceming, in dem meditative Tiefe und gedankliche Klarheit nicht als Gegensätze, sondern als sinnvolle Ergänzung angesehen werden, eine wahre Wohltat. Der Autorin spürt man auf jeder Seite die eigene Vertrautheit mit spiritueller Praxis an. Gleichzeitig kennt sie als promovierte Philosophin und Theologin nicht nur die Vielfalt der Wege, sondern auch vieles von ihren Tücken. So weist sie darauf hin, dass intensives Meditieren, wenn es nicht von einer allseitigen Ausbildung der Persönlichkeit begleitet wird, durchaus „unerwünschte Nebenwirkungen“ haben und zur Abspaltung von Schatten-Anteilen führen kann. Menschen, die wenig Bewusstsein von sich selbst haben, können auf dem Weg zur Überwindung des Egos mangelnde Empfindungsfähigkeit als Fortschritt missverstehen. Ähnliches gilt Ceming zufolge für die beliebte Formel, wonach wir alles – einschließlich unserer eigenen Schwächen – einfach annehmen sollen wie es ist: „Mit den eigenen Schatten zu kokettieren oder sich auf ihnen auszuruhen führt eher zur Vertiefung des spirituellen Narzissmus als zu seiner Überwindung“, schreibt sie. Deshalb wird die Welt durch Spiritualität auch nicht automatisch besser, wenn eine wirklich ganzheitliche Ausbildung unseres menschseins vernachlässigt wird, so eines der unbequemen Resultate des kleinen Bändchens.

    Es ist eine Art Leitfaden zur Vermeidung spiritueller Fallen, der hier entstanden ist: Die Favorisierung des Gefühls gegenüber der Vernunft, übertriebene Askese und Rückzug von der Welt, die fraglose Übernahme von Praktiken und Denkformen aus quasi-mythischen Kontexten, aber auch die schwärmerische Übersteigerung des „weiblichen Elements“ als Hoffnung für die Weltrettung und nicht zuletzt die inflationäre Zunahme von „spirituellen Lehrern“ im Westen sind solche Fallen, die uns hier – nie moralinsauer sondern stets mit feinem Humor gepaart – vor Augen geführt werden. Vor allem aber zieht sich immer wieder die Einladung durch das Buch, die „bösen Worte ‚Denken’ und ‚Verstand’“ nicht auszugrenzen, sondern ihre Chancen für eine Spiritualität zu entwickeln, die nicht hinter die Maßstäbe der Moderne zurückfällt.

    Das Buch ist eines der augenblicklich zahlreicher werdenden Symptome dafür, dass sich in der oftmals schillernden Welt der Spiritualität auch ein modernes, eben integrales Bewusstsein herausarbeitet, in dem geistige Erfahrung und Reflexionsfähigkeit keine Gegensätze mehr bilden.“

    Katharina Ceming: Spiritualität im 21. Jahrhundert.

  7. 

    Ich fand ja auch den Titel schon ungünstig, weil er eben in die falsche Richtung weist. Das Problem ist ja nicht, daß Zen keine Moral hat, und man müsste ihn nur moralischer machen,dann würde sowas nicht mehr passieren.

    Die Religion die ganz ohne Moral auskommt, ist ja der Taoismus. Aber mir ist (und ich kenne da einige) kein Tai Chi-Lehrer bekannt, der seine Lehrtätigkeit in ne Sektenstruktur überführt und Sex mit Schülern hat. (Es klänge ja auch schon albern – Dein Tai Chi wird besser, wenn du mit mir Sex hast – Da würde doch niemand drauf rein fallen)

    Und freilich ist es amüsant, daß daraufhin doch tatsächlich Joachim uns den integralen Wilberianismus als Lösung für alle Probleme andrehen will.
    Einer der tollen integralen Gurus war ja (oder ist) Andrew Cohen. Wenn ich mich recht erinnere, gab es da sogar Bücher von Aussteigern, die erzählt haben, was da alles so abging. Erinnert sehr an das, was im obigen Bericht zu lesen war.
    Und freilich gab es ja noch so ne Art Vorläufer für iBuddhismus in Amerika namens Big Mind (Nur das es da ein Lehrer war, der schon 30 Jahre buddh. Praxis hinter sich hatte). Der Lehrer hiess Dennis Genpo Merzel Roshi, der buddhistischen Titel wurde er meines Wissens inzwischen entkleidet. Ist also noch ein beispiel, wie es nicht geht. Man kann da sicher da noch andere Beispiele bringen (aus dessen Umfeld z.B.).

    Ein Problem ist sicher, das in Japan Lehrer zu schnell den Leuten eine Bestätigung ihres Erwachens (Inka) geben – was eigentlich wohl inzwischen in Japan nicht mehr viel bedeutet. (Naja, ich glaube deutsche Lehrer sind da noch schneller darin). Und Schüler glauben das dann.
    Das ist vielleicht das eine Problem. Das andere ist, daß die Schüler zu wenig kritisch sind und zu wenig sich über Buddhismus und Zen informiert haben. Da würden weniger darauf rein fallen.

    Ob die DBU so der rechte Zertifizierungsort ist, würde ich in Frage stellen. Ole Nydahl ist da seit Jahrzehnten Mitglied und einen anderen der für Sex mit Schülerinnen bekannt ist haben sie Jahre lang hofiert.

  8. 

    Jinen. Wenn du dich an der Kritik versuchen möchtest, würde es dir gut zu Gesicht stehen, wenn du dich besser informieren würdest. Obiger Artikel von Prof. Katharina Ceming hat nichts mit Andrew Cohen, Genpo Merzel oder Ken Wilber zu tun. Es ist ein eigenständiger Beitrag: Denken, nicht plappern.

    Übrigens stehen weder Andrew Cohen noch Genpo Merzel für den Integralen Ansatz. Im Gegenteil: Ihre Nähe zu Ken Wilber wird von vielen Leuten scharf kritisiert. Wenn also schon Kritik üben, dann auch mit Qualität und nicht auf Bild-Zeitung Niveau.

  9. 

    Ceming vertritt genauso den integralen Ansatz wie Andrew Cohen (wenn ich mich recht erinnere hat er sogar mit Ken Wilber ne Zeitung herausgebracht und er vertrat immer den integralen Ansatz. Im Jahr 2000 war Cohen Mitbegründer von Ken Wilbers Integral Institute (- ein Blick auf den Wiki-Artikel hätte gereicht – wer lesen kann ist klar im Vorteil) als auch Dennis Nichtmehrgenpo Merzel (Dessen Programme ja sogar so schöne Namen wie iEvolution haben). Ich weise ja nur darauf hin, daß Wilbers Ansatz genauso in die Irre führen kann und IMHO nicht als Gegenmodell taugt. Ich halte deine Werbung hier für deplaziert und für eben keine Alternative aufzeigend.

    Was ich über ihr Buch gelesen hab, klingt doch alles sehr nach Wilberianismus, diesmal allerdings von der christlichen Richtung. Aber letztlich das selbe, was auch schon Cohen, Merzel und iBuddhismus uns verkaufen wollen. Und Wilber ist eben so das Gegenmodell zu Laruelle (und eben kein besonders stimmiges – und sein Modell hat eben auch nichts mit Buddhismus noch mit Advaita zu tun, auch wenn er das gern hätte.)

  10. 

    1. Ceming geht es vor allem um die Integration des Denkens in die Spiritualität. Dabei vertritt sie nicht den Integralen Ansatz, sondern ist von ihm beeinflusst.

    2. Andrew Cohen ist eine klar umstrittene Person. Genau wie Genpo Merzel. Beide können nicht mit dem Integralen Ansatz gleichgesetzt werden.

    3. Auch Ken Wilber kann nicht mit dem Integralen Ansatz gleichgesetzt werden – auch wenn er einer der größten Impulsgeber dazu ist.

    4.Der Hinweis auf das Buch sollte lediglich aufzeigen, dass es mittlerweile immer mehr Menschen gibt, die die Integration von Denken in die Spiritualität einfordern.

    5. Natürlich kann Wilbers Ansatz genau in die Irre führen. Genauso wie der Ansatz von Buddha oder Laruelle. Das ist logisch, da JEDER Ansatz in die Irre führen kann. Es sind alles nur Konzepte. Landkarten. Finger, die auf den Mond zeigen.

  11. 

    @Joachim

    Unter dem Aspekt des Edlen Achtfachen Pfades ist hier der Bereich der Sittlichkeit, also Rechte Rede, Rechtes Handeln, Rechter Lebenserwerb angesprochen.

    Meiner Ansicht nach geht es zuerst überhaupt nicht um die Überwindung eines Ego, sondern um eine gesunde Entwicklung des Ego in diesen drei Lebensbereichen. Wenn diese Basisarbeit nicht gemacht worden ist, und wenn nötig, auch mit Hilfe eines Psychotherapeuten, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass es, wie Du sagst, zu „Abspaltung von Schattenanteilen“ kommen kann, oder zu einer „inflationären Entwicklung“, wie anderswo gesagt wird.

    Aus der Geschichte des Zen gibt es genug Beispiele, die in drastischer Weise nur die zwei möglichen Wege aufzeigen, entweder in den „Himmel“, oder in die „Hölle“, bildlich gesprochen.

    Danke für die Buchempfehlung, werde mir das mal anschauen.

    @Jinen

    Ist mir schon auch klar, es geht ja um den Vorwurf oder die Feststellung einer „mangelnden Moral“.

    Anscheinend sind es immer die möglichen Nebenwirkungen, über die man sich ausschweigt, oder die in Kauf genommen werden müssen …

    Über Daoismus weiss ich nicht Bescheid, aber man hat mir gesagt, es etwas vom Besten …

    Ich gehe davon aus, dass im japanischen Zen, dh in Japan, sehr genau über die Dharmalinie Bescheid gewusst wird.

    DBU und SBU als Zertifizierungsinstanzen, wo die Lizenz zum „Meditieren lassen“ eingeholt werden kann. Unbedingt. Aber zuerst bitte eine Erleuchtungsprüfung ablegen …

    Nein, man kann sich wirklich fragen, ob da ein Funktionärsbuddhistentum am Entstehen ist.

  12. 

    Ist die Diskussion über den Titel wirklich relevant? Fast kommt es mir vor als wenn dieses Diskussion ablenken würde vom eigentlichen Thema: dem stattfindenden Missbrauch.

    Sollte man nicht die acht von Hamacher heraus gearbeiteten Punkte ernst nehmen und untersuchen, wo man sie überall antrifft?

    Z.B. „Schuld ist immer das eigenen Ego.“ Wie oft wird das als Argument genutzt, um einen unliebsame Position die jemand äussert abzukanzeln? Auch ‚Lehrer‘ die nicht durch offensichtlichen Missbrauch auffallen, benutzen diese Methode gerne. Ich würde fast sagen, es ist ein fast durchgängiges Phänomen in der spirituellen Szene.

    Oder wie sieht es mit dem Punkt „Kontrolle von Information“ aus? Ist nicht eine weit verbreitete Haltung im X-Buddhismus die, daß man Intellektualität, Nachdenken, Kritisches denken grundsätzlich ablehnt? Und ist das nicht eine Form der Informationskontrolle – vor allem dann, wenn unbedarfte Neulinge gesagt bekommen: „Meditieren, nicht denken“?

  13. 

    Zuerst mal danke an den Matthias die Bürde des Unbeliebtseins unter den Einfaltspinseln und Massenmenschen auf sich zu nehmen.

    Hinzufügen möchte ich, daß dies natürlich keine spezifische Traitions (Abart) – Geschichte ist, sondern einfach die Illusion, Dhamma leben und lehren zu können, wärend man zur gleichen Zeit noch voll verstrickt in Gier, Hass und Illusion ist und sich auch nicht den Verhaltensregeln unterwerfen will, weil man meint, man habe alles im Griff.

    Hier vielleicht etwas Text um den Grund zu verstehen und nicht einfach nur in papanca abzurutschen.

    1. Das Methuna Sutta ist ein klares Statement zum frühen Buddhismus und dessen Konzept über „nobles Leben“ (brahmacariya). Auch wenn brahmacariya oft als “Keuschheit” übersetzt wird, ist dieses nur ein Aspekt des heiligen Lebens. So zentral auch Keuschheit eine Rolle spielen mag, sind da auch andere, vielleicht viel bewegendere Aspekte. und diese werden in dem Sutta mit dem Abstehen von den sieben „Fesseln der Sexualität“ (methuna,saṁyoga) beschrieben:

    (1) Genuß von physischem Kontakt
    (2) Sozialisieren (speziell zum Zweck der Unterhaltung) 1
    (3) Lust nach physischen Formen
    (4) Zersteuung durch angenehme Klänge
    (5) Freude an Leichtsinnigkeit von anderen
    (6) Anerkennen der Hingabe anderer in körperliche Vergnüglichkeiten
    (7) Das heilige Leben führen um in die Himmlischen Welten zu gelangen

    Diese sieben “Fesseln der Sexualität” werden deshalb so genannt, weil sie uns daran binden an Sexualität und Sinnesvergnügen zu denken, auch wenn da vielleicht eine äussere Fasade der Abstinenz von Sexulalität und Entbehrung besteht.

    http://vanaradari.blogspot.com/2012/10/die-lehrrede-uber-vereinigung-discourse.html

    Und im übrigen, sollte jedem Laien klar sein:

    “Großer König, als Laie Sinnesvergnügen genießend, leben gebunden an Kind, Kāsīstoffe und Sandelholz nützend, Schmuck tragend, Duftstoffe und Creme, mit Gold und Geld umgehend, schwer ist’s für dich zu wissen ob diese nun Arahants oder auf dem Pfad zur Arahantschaft sind.

    “Durch miteinander Leben ist’s, daß man die Tugend einer Person kennt, und nur nach einer langen Zeit, keiner kurzen, für einen der aufmerksam ist, nicht für einen der nicht aufmerksam ist, für einen der scharfsinning ist, nicht für einen der nicht scharfsinnig ist.

    “Durch Geschäftlichkeit mit einer Person ist’s, daß man seine Reinheit kennt, und nur nach einer langen Zeit, keiner kurzen, für einen der aufmerksam ist, nicht für einen der nicht aufmerksam ist, für einen der scharfsinning ist, nicht für einen der nicht scharfsinnig ist.

    “Durch Elendsnot ist’s, daß man die Geduld einer Person kennt, und nur nach einer langen Zeit, keiner kurzen, für einen der aufmerksam ist, nicht für einen der nicht aufmerksam ist, für einen der scharfsinning ist, nicht für einen der nicht scharfsinnig ist.

    “Durch Diskussion ist’s, daß man einer Person’s Einsicht kennt, und nur nach einer langen Zeit, keiner kurzen, für einen der aufmerksam ist, nicht für einen der nicht aufmerksam ist, für einen der scharfsinning ist, nicht für einen der nicht scharfsinnig ist.

    “Wundervoll, Herr! Erstaunlich! – wie gut das vom Erhabenen dargelegt wurde! Großer König, als Laie Sinnesvergnügen genießend, leben gebunden an Kind, Kāsīstoffe und Sandelholz nützend, Schmuck tragend, Duftstoffe und Creme, mit Gold und Geld umgehend, schwer ist’s für dich zu wissen ob diese nun Arahants oder auf dem Pfad zur Arahantschaft sind.

    “Durch miteinander Leben ist’s, daß man die Tugend einer Person kennt, und nur nach einer langen Zeit, keiner Kurzen, für einen der aufmerksam ist, nicht für einen der nicht aufmerksam ist, für einen der scharfsinning ist, nicht für einen der nicht scharfsinnig ist.

    “Durch Geschäftlichkeit mit einer Person ist’s, daß man seine Reinheit kennt, und nur nach einer langen Zeit, keiner Kurzen, für einen der Aufmerksam ist, nicht für einen der nicht aufmerksam ist, für einen der scharfsinning ist, nicht für einen der nicht scharfsinnig ist.

    “Durch Elendsnot ist’s, daß man die Geduld einer Person kennt, und nur nach einer langen Zeit, keiner Kurzen, für einen der aufmerksam ist, nicht für einen der nicht aufmerksam ist, für einen der scharfsinning ist, nicht für einen der nicht scharfsinnig ist.

    “Durch Diskussion ist’s, daß man einer Person’s Einsicht kennt, und nur nach einer langen Zeit, keiner Kurzen, für einen der aufmerksam ist, nicht für einen der nicht aufmerksam ist, für einen der scharfsinning ist, nicht für einen der nicht scharfsinnig ist.

    http://vanaradari.blogspot.com/2012/11/viel-der-dhammageschafte-dhammabusiness.html

    Das alles gefällt den Dhammadealen und Integalisten sicher nicht, dennoch können Sie tun was Sie wollen oder lassen was Sie sollten. Dazu bedarf es natürlich etwas an Selbstehrlichkeit und weniger an Selbstherrlichkeit. Die Götter von heute sind die Hungrigen Geister von morgen und so dreht sich das fort.

    _()_
    Johann
    (Hanzze)

  14. 

    Das Comeback des Hanzze ;-)

    Wenn du den Pali-Kanon verehrst, Hanzze, hast du natürlich Recht. Und niemand wird dir widersprechen können.

    Meine Sicht ist nur. Buddha ist tot – wenn kümmern die Gespenster? (http://ibuddhismus.blogspot.de/2013/03/buddha-ist-tot.html)

  15. 

    Joachim,

    Das du keinerlei Respekt vor irgend etwas hast und dich nur darauf konzentrierst Scharenweise leichtgläubige und Verliebte für deinen Egotrip anzuschaffen, ist ja allen bekannt.

    Für gewöhnlich löscht du ja alle Beiträge die dich als Gaukler und Schmeichler darstellen würden.

    Das dich die Mahnungen, mit dem Dhamma kein Geschäft zu machen stören, ist klar aber das Maß an Scham wirst du wohl nicht aufbringen um zu beginnen, über dein Lügenverbreiten nachzudenken.

    Über die Fesseln der Sexualität brauchen wir denke ich noch gar nicht reden, da ist sicher mit der Gröbsten noch nicht viel getan. Na wenn man da voll drinnen hängt, agiert man nun mal so wie man mit vielen Veruntrübungen agiert.

    Wäre ja alles nicht so schlimm, wenn du deine Verwirrungen nicht Zen oder gar Buddhismus nennen würdest. Der Lingaintegrale Joachimismus wäre wohl angebrachter und würde Dir den Rahmen geben, deine persönlichen Genüsse auszuleben ohne sich noch nach unter treibende Verdienste einzuhandeln. Schau mal die Hindus stehen dazu aber selbst da musstest du dich ein paar Tugendregeln unterwerfen.

    Behalte deine Sicht wenn Sie dir hilfreich ist. Dennoch ohne die Fesseln, wäre es Dir möglich wirklich was nützliches zu tun und du könntest sogar ohne Lügen durch die Welt ziehen. Sicher muß man da etwas, dort und da loslassen. Aber dazu ist man wohl oft zu gierig, könnte man ja vielleicht alles integrieren und rein stecken.

    Also erzähl uns mal, ob es wirklich Vorzüge hat, wenn man sich an Einfaltspinsel und Leichtgläubigen ernährt oder ob diese Nahrung und Befriedigung auch nur eine stets sehr kurze ist?

  16. 

    Es tut mir leid, aber ich habe wirklich keinen Grund, mich mit Pali-Kanon-Gläubigen zu unterhalten. Aber es ist schön zu sehen, dass du auch schreiben kannst, ohne etwas aus der ollen Pali-Schrift zu zitieren ;-)

    Weiter so!

  17. 

    Stimmt daran etwas nicht Joachim? Dann erkläre es. So einfach ist das und das hat nichts mit Glauben zu tun, aber mit Selbstehrlichkeit. Mehr als warnen und tadeln kann man dich nicht. Wenn du nicht fähig bist über deine Verwirrungen hinweg zu kommen, kann man nur mehr jene warnen, die es vielleicht erkennen können. Aber auch das hat seine Limits in den vergangenen Verdiensten der einzelnen.

    Schwierig, wenn man nicht alles löschen kann, was einem nicht passt, so wie du das in deinen Foren und Sozialnetzwerkseiten betreibst, aber auch eine Schanze, wenn du Sie erkennst. Ob du die schlechten Gedanken überwinden kannst und das heilsame in den Beiträgen erkennst liegt ganz bei dir.

  18. 

    Über das „Fettnäpfchen“ durch den besuch von „Blog: Buddhistische ›Sekten“ Seite, ist eine ganz interessante Diskussion entstanden (so denke ich) und die wird G.K. auch interessieren. Ich mag euch die nicht vorenthalten und hab sie auf sangham.net ins öffentliche Vihara gestellt:

    Im übrigen möchte ich euch alle recht herzlich einladen daran mitzuarbeiten, den Bhikkhus und Bhikkhunis einen Platz zu schaffen der sich ziemt und auch Laien die Möglichkeit gibt sie zu treffen. Ein freiwilliges Arbeitslager, kein Schnatterplatz.

    Großer Dank geht wieder an Matthias, an dieser Stelle.

    _()_

  19. 

    Joachim und Johann, ihr könnt euch gerne in die Die Glosse #01 streiten. Das ist sozusagen Joachims Thread. Bitte fasst euch kurz und denkt daran was auch für andere Leser interessant sein könnte.

  20. 

    Werter Matthias,

    wir streiten uns nicht und so weit ab vom Thema ist das nicht und es schlägt mit einem Fallbeispiel und Personen (bewegt er sich selbst ja an dieser Kippe, so ich meine) die direkt antworten und mitwirken könne , in die Kerbe von G.K. im Bezug auf Tugend als der Punkt wo wir zumeist beginnen müssen und dies entspricht auch ganz deiner generellen Einstellung am Boden zu arbeiten, anstelle sich in irgend welche Sphären zu „meditieren“. Erfordert natürlich etwas Empathie sich da hineinzudenken und das konkrete Fallbeispiel zu sehen und wie es zu solchen Dingen kommt, daß man da sagt „Zen hat keine Moral“. Die Wichtigkeit im Unterstützen unter Freunden ist ja nicht die vergangenen Fehler auszumalen, sondern vor zukünftigen zu schützen und Sie möglichst abzuhalten unheilsames zu tun. Vom Schafrichten haben nur die Einfaltspinsel und der Mob was und für diese Publikum braucht es nicht erstrebenswert und einladend sein.

    Vielleicht magst du meinen Beitrag ausführlicheren Beitrag doch noch freischalten.

    _()_
    Johann

  21. 

    Johann, was hat es mit dem „Fettnäpfchen“ auf sich? Hast du einen direkten Link? Und wer ist G.K.?

    Was deinen Brief an Joachim angeht: die Relevanz in Bezug auf den Text „Zen hat keine Moral“ erschließt sich mir nicht. Bitte auch immer an andere Leser denken. Eure Auseinandersetzung hat eine sehr persönlichen Ton. Ich sehe auch nicht wie man einen Vergleich Joachims mit Zernikow nahe legen kann.

    Was dein ausführliches Zitat aus dem Methuna Sutta angeht: Solche Texte gibt es zuhauf auch in der europäischen Antike. Es geht immer um die Frage, wie ein gutes Leben zu führen ist. Das geht alle Menschen in allen Kulturen an. Und alle haben darauf Antworten entwickelt. Man muss sich auf keinen Buddha oder auf irgend eine spezielle Lehre oder Religion beziehen, um die Rechtmässigkeit der Frage nach gutem Verhalten zu begründen.

    Ich betone nochmals mein Erstaunen darüber, daß sich offensichtlich kaum jemand für die Punkte interessiert, die Christopher in seinem Text heraus kristallisiert. Ich werte das als einen Abwehrreaktion. Man hält den ‚Buddha‘ und den ‚Buddhismus‘ für an sich heilig. Und man möchte die Probleme lieber tot schweigen als zuzugeben, daß möglicherweise etwas mit der Buddhismusrezeption im Westen gründlich falsch läuft.

  22. 

    Du erscheinst unverändert Matthias :-) da hat man es wirklich schwer an anicca zu glauben, würde man nicht wissen, daß sich das alles immer auf’s Neue, nach dem alten Muster formiert.

    Ich lass euch schon alleine weiter sinnieren und Leichen entsetzt zerfleddern, auf der einer Suche nach einem festen Inhalt.

    Auch wie ein gutes Leben zu führen ist, findest du im Ansatz in der Antike (so die Griechen ja guten Kontakt zu Buddha hatten aber es auch nicht ganz gemeistert haben) im übrigen gibt es einfache Regeln und Anweisungen (Tips) für Laien wie auch für Hauslose in den „buddhistischen“ Überlieferungen. Der heilige Retter im Wohnzimmer und mit Führerschein, Sozialversicherung, Kühlschrank und Robe kommt sowohl in der Antike als auch im Dhamma – Vinaya nicht vor, ist aber immer Gegenstand und Anziehungspunkt für Volkserzählungen, Märchen und damit auch für Volkreligionen.

    G.K. ist ein Besucher deines Blogs, der etwas weiter oben geschrieben hat.

    Hier der gewünschte direkt Link: http://sangham.net/index.php?topic=368.0
    „Diskussion um DBO mit Tenzin Peljor“

    „Man muss sich auf keinen Buddha oder auf irgend eine spezielle Lehre oder Religion beziehen, um die Rechtmässigkeit der Frage nach gutem Verhalten zu begründen.“

    Das stimmt, sonst wäre ja auch kein Buddha passiert, aber die Masse kann das nicht.

    ———

    Edit M.St.: Mehrere hundert Worte und Palikanon-Zitate wegen Irrelevanz gelöscht.

  23. 

    Johann, danke für den Link. G.K.=Guido, danke, hatte ich vergessen. Wenn du weiter hier was beitragen willst, fasse dich kurz und sei relevant. Danke.

  24. 

    Jawohl Herr Matthias! :-) Pass nur auf, daß du nicht unter die acht Punkte (siehe oben a – h) fällst, auch wenn sie mehr Wischiwaschi und Waschfrauenweisheiten sind. *schmunzel*
    Kein so ausgeprägter Wille, aber ich komm euch immer wieder gerne besuchen.

    Alles Gute
    _()_
    metta & mudita
    Johann

  25. 

    Hat magischer Buddhismus überhaupt eine Moral? Siehe die aktuelle Diskussion: Karma und der Holocaust:

    http://forum.tibet.de/index.php/topic,10019.15.html

  26. 

    Joachim, danke für den Hinweis. Was man da lesen muss ist so unsäglich, daß es einem die Sprache verschlägt => Karma als Naturgesetz und die Gaskammer als Konsequenz vergangenen Handelns.

  27. 

    Auch die Unerträglichkeit ist Sache deiner Vergangenen aber auch deiner Handlungen in der Gegenwart. Probiere es. Nichts entsteht ohne Handlung (karma) und wie entscheidest du jeden Moment (wenn du schon so viel freien Willen hast)

    _()_

    Ja, ja so manche Praxis Richtungen und unweise Erklärungen können auch viel Schaden anrichten, aber die Vergangenheit ändert sich dadurch nicht.

  28. 

    Die haben ganz lustige Systematische (!!) Belehrungen, daß muß man schon sagen: http://forum.tibet.de/index.php/topic,10052.msg71341.html#msg71341 (einsehbar, falls nicht in die gut geschützten inneren Bereichsstrukturen verschoben)
    Und auch viel Soziales und Nationales Engagement, sicher alles gut gemeint, aber wenn’s halt an Weisheit fehlt kann das schon schwierig werden. Na, vielleicht sollten wir auch so Fahnenhissaktionen machen, das hilft uns doch sicher bei der Völker- und Religionsverständigung und dem Frieden in der Welt, systematisch, versteht sich.

    Lustige Leute und ein herrliches Feld für Traumataarbeiten, massig zu tun, wenn man das vermag.

    Mit euren Links und Winks hier hat man immer viel Beschäftigung :-)

    _()_

  29. 

    Danke lieber Hanzze, aber das interessiert mich nicht. Innerbuddhistische Diskussionen über den richtigen Buddhismus, wo ist da der Witz?

    Ausserdem lieber Hanzze: Ich bin an weiteren Beiträgen von dir in dieser Art nicht interessiert.

    Wenn du nichts Relevantes beizutragen hast oder nicht weisst was hier relevant sein könnte, dann einfach mal die Klappe halten.

    Danke.

  30. 

    Das Thema dreht sich um „andauernder systematischer ‚Missbrauch‘ von Schülern“ und ich wüsste nicht, wo du die Unterscheidung ansetzen würdest. Systematisches Vorgehen, hat immer eine seltsame Absicht dahinter, wie sie auch ganz natürlich zu Missbrauch führt.
    Du mußt nicht immer annehmen, daß sich alles gegen deine Vermutungen wendet, manchmal mögen die Dinge auch dazu gut sein, dir (und anderen) einen Weg zum Verständis geben und das Rad des immer wieder aufkommens von Leiden, und dessen Ursache, zu durchschauen. Wenn man die Grundlegenden Verhaltensregeln nicht einhält und eine Lehrer Schüler Verbindung für weltliche Zwecke und zum Lebensunterhalt missbraucht, ist es immer das selbe Spiel.
    National (Identifikation – Glaube an ein Selbst moha) sozial (Anhaftung, Zuneigung – tanha – Begierde), das sind die zwei Glieder des bedingten Mitaufkommens (Aggregate, 2 edle Wahrheit, die Ursache des Leidens). Ob sie dir einmal als Sexualler Missbrauch in Erscheinung treten, oder ein anderes mal als andere Gewalt und Zerstörung ist natürlich immer verschieden, der Ablauf der Dinge ist immer gleich.
    Das kann man natürlich systematisch für seine Zwecke nutzen und das passier wenn man, zum einen die Natur etwas durchschaut, sich aber in Maya (Illusion) verfangen hat. Das kann nicht nur einzelne Personen umwickeln und umgarnen, sonder ganze Nationen, ja auch ganze Kontinente. Wir kennen das ja schon, aber lernen wollen manche wohl nicht. Und jenen, die stets nur folgen, eine Führung brauchen, kann man in keiner Weise behilflich sein. Auch sie unterliegen dem starken Strom ihrer Vergangenen Handlungen.

    _()_

  31. 

    Leute studiert den Vinaya, haltet euch von sozial oder national engagierten Mönchen und Nonnen fern. Wenn ihr trotz der Tatsache, das die „Sangha“ heute von Dummköpfen und Sklaven fast zur Gänze einvernommen ist, einmal die Möglichkeit habt einen wirklichen Bhikkhu oder Bhikkhuni zu treffen, dann nutzt die Gelegenheit und wertschätzt eure vergangenen Verdienste, die dies ermöglicht haben aber nutzt sie nicht für weltliche Zwecke.
    Was Ihr da seht, ist nur einer von vielen Filmen. Ich lebe da wo solche Dinge alltäglich sind und irgend wann hab ich aufgehört dazwischen zu gehen und Macheten und Brügel abzunehmen. Man kann ihnen nicht helfen außer einfach seine eigene Karte aus dem Spiel zu ziehen. Bemüht euch um das Erlangen der Befreiung, es sonst nicht die letzte Runde und die nächste ist nicht auf der Butterseite wo man leicht quatschen kann, sondern am anderen Ende des Bildschirms.

    _()_

  32. 

    Johann, mir reicht’s jetzt. Die “Sangha” ist heute von Dummköpfen und Sklaven fast zur Gänze einvernommen… aber du bist einer von denen die Bescheid wissen? Weisst du wie viele ich von Euch ich schon hier hatte? Ich kann mit dieser oberlehrerhaft-ignoranten Art nichts anfangen. Gehab dich wohl. Du wirst jetzt gefiltert.

    P.S. Wenn es dir hilft, schreib auf deinem Blog über das was dir hier auffällt, mach einen trackback zu diesem Blog und dann können wir weitersehen. Ich aber sehe nicht ein, was deine ständigen unerbetenen Belehrungen hier sollen.

  33. 

    Wie du meinst. Dann hast du ja schon vielleicht schon viel „Glück“ gehabt, oder „Bech“ gehabt, oder konntest den Unterschied nicht sehen. Viel Spaß beim Plaudern und Fernsehen noch.

    _()_

  34. 

    Ich hab kein TV. Servus.

  35. 

    Dem letzten Mönch dem ich begegnet bin habe ich gefragt, warum er denn nicht arbeiten geht, anstatt hier rumzubetteln. Das konnte er mir nicht recht beantworten. „Weil es der Buddha so lehrt…“ meinte er.

    Da kann man froh sein, dass Buddha nicht lehrte, sich die Ohren abzuschneiden, was?

    Missbrauch fängt da an, wo das selber-denken aufhört…

  36. 

    Joachim, die jüngste Diskussion über Karma im Forum des Tibetischen Zentrums Hamburg ist offline.

    Der Scheff persönlich, Christoph Spitz, sieht sich einmal mehr veranlasst einzuschreiten. Diesmal wird der Thread gleich ganz aus dem Verkehr gezogen. Daß die Juden selber schuld seien am Holocaust erscheint nun wohl auch den Tibetischen Buddhisten in Hamburg als ein etwas starker Tobak.

    Hast du den Thread noch verfolgt? Ist er eskaliert?

  37. 

    Ich habe noch einmal auf die Brisanz dieser Aussage verwiesen, woraufhin ein Forumsteilnehmer die Ansicht vertrat, dass die Wahrheit eben die Wahrheit ist und nicht durch ein Denkverbot verdeckt werden kann. Ein anderer Teilnehmer vertrat da eine ähnliche Sicht.

    Das Tibetische Zentrum Hamburg distanzierte sich daraufhin massiv von dieser Aussage und schloss den Thread, um zu prüfen, inwieweit hier ein strafrechtlicher Verstoß vorliegen könnte.

  38. 

    Ok, Danke.

    Das Problem ist weniger, daß die Leute im Tibetischen Zentrum Hamburg diese wahnsinnige Aussage gutheissen würden: Das Opfer ist selber schuld. Das Problem ist, daß man in deren Forum sowas sagen kann und keiner schreitet ein (wenn nicht von aussen ein Einwand kommt).

    Das Problem besteht aus mindesten zwei Komponenten.

    1. Der Begriff „Karma“ im Real Existierenden Buddhismus wird so genutzt, daß es immer heisst: Das Opfer ist selber schuld! Diese Auffassung ist nicht nur im Westen weit verbreitet, sondern auch im Asiatischen Buddhismus vorherrschend.

    2. Einem Geshe, d.h. dem Gelugpa-Gelehrten, widerspricht man nicht. D.h es gibt eine Art unbedingten Gehorsam. Die Leute die dort ‚tibetischen‘ Buddhismus praktizieren, dürfen keine eigene Meinung haben.

    Der 2. Punkt sorgt dafür, daß sie sich nicht trauen, etwas zu sagen, wenn jemand wie Turaga = Olaf Jurkat (mehr oder weniger offen) behauptet, die Juden seien an der Shoa schuld.

    Hanzze = Johann, der Betreiber von Sangham.Net, wurde hier letzten Sommer wegen im Prinzip gleicher Behauptungen gesperrt.

    Mit der bedingungslosen Unterwerfung unter das Dogma des Lamas sind wir auch wieder bei der Problematik, die Christopher Hamacher in seinem Text anspricht (der ja der Ausgangspunkt dieses Threads ist).

  39. 

    Ja, diese bedingungslose Unterwerfung unter das Paradigma ist auch das, was Stephen Batchelor kritisiert. Seiner Ansicht nach steht die Debatte zwar hoch im Kurs des tibetischen Buddhismus – jedoch nur innerhalb des Paradigmas. Debatten, die den magischen Buddhismus an sich in Frage stellen, sind nicht erlaubt.

  40. 

    In der neuen Ausgabe der Buddhismus aktuell (ich habe sie noch nicht gelesen), wird Christopher Hamacher und der Missbrauch explizit bewegt.

    http://www.buddhismus-aktuell.de/

  41. 

    Danke für den Hinweis.

  42. 

    Ich bin ein wenig spät dran, aber ich bin erst durch einen Beitrag von C.Hamacher im letzten „Buddhismus aktuell“ aufmerksam geworden.
    Ich habe mich beim Lesen von „Zen hat keine Moral“ einige Male überwinden müssen weiterzulesen, weil mich fast so etwas wie Ekel erfasst hat, nicht wegen der sexuellen Übergriffe – es waren keine Kinder sondern Erwachsene beteiligt – sondern wegen des schon fast monströsen Lügengebäudes, in dem da offenbar Zengemeinschaften leben und sich damit gegen das Innerste des Zen vergangen haben, wie ich es jedenfalls verstehe, nämlich völlige Offenheit und Wahrhaftigkeit, oder mit einem modernen Begriff, Transparenz zuerst einmal sich selbst gegenüber und auch gegenüber anderen.
    Zweifelsohne erfüllen diese Gemeinschaften alle wesentlichen Merkmale von Sekten. Ich behaupte sogar, dass das mit Zen überhaupt nichts zu tun hat. Hier wird nur der Name missbraucht.
    Ich möchte jedoch auch zum Titel der Abhandlung etwas sagen. Natürlich hat Zen keine Moral, kann es auch nicht, wenn die Menschen, die diesen Übungsweg beschreiten keine Moral haben.
    Zum wiederholten Verweis der sogenannten Meister auf das Ego kann ich nur schmunzeln. Ich habe in meiner doch schon jahrzehntelangen Übung beim Besuch von Zenseminaren (und großer Regelmäßigkeit zu Hause) den Eindruck gewonnen, dass gerade Ich-schwache Menschen wie magisch von Zen (und vermutlich auch anderen „esoterischen“ Praktiken) angezogen werden, was aus meiner Sicht fatal ist: Was wollen die loslassen?
    Zu meiner Person: Ich bin zwar Zen-Übender, aber sicher kein Buddhist und habe mich im Laufe der Jahre ganz weit von allen Religionen entfernt, Um die „Unerhörtheit“ von Krankheit, Leiden und Tod zu verstehen, sind keinerlei obskure Regeln irgendeiner Religion notwendig, sondern lediglich das ganz persönliche Einlassen auf Krankheit, Leiden und Tod und das Berühren-Lassen durch die Not anderer Menschen-und vielleicht auch ein wenig Helfen.

  43. 

    Liebe(r) M. Schuller. Spät dran bist du nicht, finde ich. Das Thema bleibt ja, leider, aktuell. Die Frage, warum Buddhismus Missbrauch produizeren kann, wird ja gerade erst in ersten Schritten angegangen. Ausgerechnet der Buddhismus, von dem wir soviel Offenheit und Wahrhaftigkeit erwarten.

    Bei einem Twittergespräch mit einem ‚Kollegen‘ in Amerika hatten wir heute die Frage, warum unser Buddhismus zum Sexus so ein verqueres Verhältnis hat. Ein Teil der Antwort ist folgendes:

    „Moderner Buddhism gründet in asketischen, monastischen, anti-weltlichen, antikörperlichen Traditionen.“

    Das heisst, ein Buddhismus der so begründet ist, hat schlicht und einfach kein Werkzeug, mit den Kräften des Sexus in unserer heutigen Gesellschaft umzugehen.

    Kommt das schwache Ego hinzu, das du erwähnst. Das sucht, orientierungslos in dieser Gesellschaft, hilfesuchend die vermeintlich Allwissenden. So entsteht der ärgste Schlamassel wenn die vermeintlich Allwissenden nicht begreifen, daß sie gar nichts begriffen haben und den schwachen Egos dennoch helfen wollen.

    Was soll man tun? Gegen diese Hybris opponieren! Das ist meine Meinung und das ist Teil der Motivation für dieses Blog.

    Vielen Dank für deinen Kommentar.

  44. 

    Hallo Matthias. Danke für die Rückmeldung. Ich bin gerade dabei Deinen Blog durchzuarbeiten und werde mich später noch dazu melden. Ich finde die bis jetzt vorgefundenen Standpunkte sehr interessant. Mir fällt aber ganz spontan dazu ein, dass nichts so wirklich ist wie das, das man selbst dafür hält. Bis später.
    Michael

  45. 

    Hallo Michael. Die Frage, was wirklich ist, wie es dazu kommt, daß man es für wirklich hält und wie man herausfinden kann, was die Strukturierung unserer Wirklichkeit bewirkt, ist auf diesem Blog zentral – auch wenn das nicht unbedingt explizit so rüberkommt.

    Du findest unter dem Stichwort Dogma einige Texte, in denen ich dieses Thema (auch) anspreche. Es ist alles noch nicht so klar, wie ich das gerne hätte. Das ist aber zum Teil auch dem Charakter des Projektes Der Unbuddhist geschuldet, das sich in dem Maße weiterentwickelt wie mein Verständnis der Sache.

  46. 

    Danke, für die Dokumentation. Allerdings ist dies kein zenspezifisches Problem, sondern ein menschliches. Wir sind unzulänglich und anfällig für Missbrauch aller Art. Sich selbst zu erkennen, zu prüfen, zu korrigieren und zu disziplinieren bleibt darum eine lebenslange Aufgabe.

  47. 

    Hallo Matthias Mala,
    ich bin schon ein etwas älteres Semester und jedes Mal, wenn ich das Wort disziplinieren höre, stellen sich bei mir auch die wenigen Haare, die ich noch habe auf. Das hat sicher etwas mit meinen Jugenderfahrungen zu tun und ist möglicherweise nur ein semantisches Problem, da disziplinieren für jüngere Semester vielleicht einfacher ist.
    Für mich ist das alles eine Frage des offenen und ehrlichen Umgangs mit uns selbst, auch anderen gegenüber, denn dass keine(r) perfekt ist, heißt noch lange nicht, dass daraus Missbrauch erwachsen muss.
    Das zenspezifische Problem – aus meiner Sicht – ist das Ausmaß an Selbstverlogenheit in diesen Zengemeinschaften, da sich diese gegen das Innerste des Zen -auch aus meinem Verständnis – vergeht: völlige Offenheit die keine Scheu hat, die Dinge als das zu bezeichnen was sie sind und die auch keine esoterische Geheimniskrämerei braucht. Die in dem Bericht erwähnten sogenannten „Meister“ sind nichts als lächerliche Kümmerlinge oder schlechte Karikaturen. Durch das Verhalten dieser „Zenlehrer“ ist auch deren Nachfolge nichts wert. Sie entwürdigen jeden, der bei ihnen übt.

  48. 

    An alle,
    ich habe mein ganzes Berufsleben als Kriminalpolizeibeamter gearbeitet. Aus diesem Grunde bin ich mehr als erstaunt, wie leichtsinnig mit dem Glauben an Beschuldigungen umgegangen wird. Man braucht anscheinend nur über sexuellen Mißbrauch zu schreiben und alles wird kritiklos geglaubt.
    Es ein ein Grundsatz unseres Rechtssystems, dass eine Unschuldsvermutung besteht und dies so lange, bis ein Gericht ein rechtskräftiges Urteil fällt.
    Achtet doch mal auf den Sprachgebrauch beim Prozess gegen die Mitglieder des NSU. Möglichrweise (?) handelt es sich um hier um mehrfache Mörder aber korrekt wird gesagt, die „vermutlichen“ oder „angeblichen“ … Das ist SEHR wichtig so, weil man mit bösen oder leichtfertigen Beschuldigungen das Lebenswerk eines Menschen beschädigen oder vernichten kann. Hatt denn noch niemand das Wort Lüge gehört. Jeder kann verleumdet und dadurch vernichtet werden.
    Außerdem: Sexuelle Handlungen unter Erwachsenen im beiderseitigen Einvernehmen gehen niemanden etwas an. Schon gar nicht lüsterne Moralapostel!

    Behauptungen ohne Beweise sind nur Worte, sonst nichts. Das die Lüge auch eine sehr heimtückische Waffe sein kann, sollte auch bedacht werden.

    Über Zuschriften hierzu würde ich sehr freuen.

  49. 

    Werner, #49: Wen genau bezichtigst du der Lüge? Und was genau ist der Inhalt der Lüge? Bitte um Präzision, da sonst dein Kommentar als Verleumdung aufgefasst werden könnte. Bekanntlich auch justiziabel.

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  1. Blog: Buddhistische ›Sekten‹ - März 9, 2013

    […] „Zen hat keine Moral!“ (deutsche Übersetzung) – Die latente Anfälligkeit des Zen-Buddhismus für Korruption und Missbrauch, veranschaulicht an zwei jüngst bekannt gewordenen Fällen […]

  2. „Zen hat keine Moral!“ | Auf dem Dao-Weg - August 20, 2013

    […] https://unbuddhist.com/2013/03/08/zen-hat-keine-moral/ […]

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