Der affektive Aspekt der Entscheidung am Beispiel des x-buddhistischen Heiligen Ole Nydahl

Posse —  12.6.14 — 6 Kommentare

Störung. Die x-buddhistische Weltanschauung gleicht einem Energieversorgungsunternehmen, das Charisma durch die Leitungsnetze der ehrenwerten buddhistischen Charisma pumpt [vgl. Video unten]. Gleichgerichtet durch seine Rhetorik der Selbstdarstellung, breitet sich die Spannung in untergeordnete Sangha-Stationen und bis in den affektiv-kognitiven Entscheidungsapparat des Individuums aus. Die Heuristic des Spekulativen Non-Buddhismus ermöglicht einen Kurzschluss dieser Übertragung und damit eine Untersuchung der x-buddhistischen Maschinerie sowie eine Analyse seiner Energieträger. (1)

Nach den Texten auf unserem englischen Blog The Non-Buddhist und hier über die Frage Was ist Non-Buddhismus?nun ein Beispiel für den affektiven Aspekt der Entscheidung (englische Version dieses Textes auf The Non-Buddhist). Das englischsprachige Video, welches unten zu sehen ist, ist auch für Leute mit nur geringen entsprechenden Sprachkenntnissen zu verstehen. Schon die ersten fünf Minuten des Videos bieten einen frappierenden Einblick, wie der affektive Aspekt der x-buddhistischen Entscheidung funktioniert. Dieser fünfminütigen Einleitung folgt dann ein Propagandafilm, der über eine halbe Stunde lang eine Lobrede nach der anderen auf einen x-buddhistischen Heiligen aneinanderreit. Eine entsprechend disponierte aussenstehende Person wird hier durch emotionales Framing verführt und es wird eine Erwartungshaltung aufgebaut, die Handlungen und Aussagen des x-buddhistischen Zauberers in ganz bestimmter Weise werten wird. Der Zauberer selbst – Ole Nydahl – tritt in dem Film nicht auf. Ein geschicktes Mittel, welches X-Buddhisten Upaya nennen: die Leerstelle, um die die fantastische, das Übernatürliche beschwörenden Erzählung über Nydahl gruppiert wird, zwingt in eine um so größere Begierde, ihn wirklich kennen zu lernen.

Wie funktioniert hier die Entscheidung?

Zunächst zur begrifflichen Differenzierung. Die kognitive Entscheidung bezeichnet eine Entscheidung im Laruelle’schen Sinn die logisch fassbar ist. Sie meint einen syntaktischen Apparat, der menschliche Wirklichkeit und das Reale in eine ganz bestimmte Relation setzt. Die affektive Entscheidung setzt auf bestimmte Eigenschaften des gesamten kognitiven Apparates auf, die auch affektive Aspekte beinhalten. Man könnte auch sagen, erstere hat mit dem jeweiligen spezifischen Symbolsystem zu tun, in dem letztere seine im Vergleich dazu phylogentisch relative alten Systeme beisteuert. Beides ergibt ein nur schwer entwirrbares Amalgam, in dem die Komponenten aufgehen, da sie sich gegenseitig bedingen und beeinflussen.

Die drei Komponenten der Entscheidung sind die Dyade Datum/Faktum und eine beide synthetisierende Einheit. Im hier besprochenen Fall ergibt sich folgende Ausformung der Entscheidung.

Die Lobreden, Berichte über Wundertaten, die exaltierten und euphorischen Reden über das buchstäblich wundertätige Wirken, bilden sozusagen die transzendentale Blaupause – das Faktum – für das zu erwartende Phänomen.

Das Phänomen – das Datum – wird aus dieser Präformierung (durch den Film) tatsächlich so hervortreten wie erwartet: Als übermenschliches Wesen, als Wundertätiger und Heiliger, der gar nichts anderes sein kann als das.

Wird dieser Eindruck nicht durch eine kritische Analyse gebrochen, wirkt das empirische Datum wiederum auf das transzendentale Faktum zurück. So ergibt sich ein reziprokes Verhältnis von allgemeiner Aussage über den Heiligen und speziellem Erscheinen von Ole Nydahl. Die allgemeine Aussage findet ihren Ausdruck im speziellen Erscheinen, das spezielle Erscheinen bestätigt die allgemeine Aussage. Das ist das zirkuläre Denken (nicht nur) des X-Buddhismus und daher die Notwendigkeit der Störung.

Die diese Dyade synthetisierende Einheit ist im Falle der affektiven Entscheidung allerdings besonders schwierig zu verstehen. Im Unterschied zur kognitiven Entscheidung unterschreitet sie nämlich dasjenige Niveau, das introspektiv – also im tatsächlichen Denken – zu beobachten ist. Den Zirkelschluss der kognitiven Entscheidung kann man noch als eine spezifische Logik beobachten, die affektive Entscheidung beruht zum Teil auf Strukturen des Kognitionsapparates die unterhalb der Wahrnehmungsschwelle operieren und die phylogenetisch weitaus älter sind als die Erscheinungen einer kulturellen Evolution, die sie – und das ist der entscheidende Punkt! – sozusagen kidnappen.

Aus evolutionspsychologischer Sicht kann man sich das so darstellen. Die Fähigkeit menschlicher Spezialisten, etwa von Philatelisten, Ornithologen, Autonarren oder mustererkennenden Wertpapierhändlern, feine Unterschied zwischen verschiedenen Objekten ihrer Spezialisierung sofort und für Laien völlig überraschend zu erkennen, beruht auf der Nutzung von Kognitionsstrukturen, die ursprünglich Hominoiden dazu diente, sofortige Entscheidungen ihr Überleben betreffend zu fällen. Entscheidungen ob ein anderes Objekt ein Fressfeind oder eine Beute ist, ein ungefährlicher Mitbewohner des Biotopes oder ein paarungswilliger Gattungsgenosse, gehören in diesen Bereich. Ebenso wie die Fähigkeit von Jungtieren ihre Elterntiere zweifelsfrei anhand einer Reihe von Sinneseindrücken identifizieren zu können. Die Evolutionspsychologie postuliert hier Kognitionssysteme die zu solchen Leistungen in der Lage sein müssen. In der weiteren Evolution werden solche Systeme dann ‚umgenutzt‘, ein Effekt der in der Evolutionstheorie als Exaptation bezeichnet wird.

Auch für die kausale Essenz gilt dieser Zusammenhang. Stark vereinfachend gesagt, sind Hominodien (und Hominiden) darauf angewiesen, instantane Entscheidungen über den Zustand und Status von Artgenossen zu fällen. Aus evolutionspsychologischer Sicht werden diese phylogenetisch alten kognitiven Systeme heute von Symbolsystemen ‚gekidnappt‘ – exaptiert – die den Status von im jeweiligen sozialen Biotop hoch stehendenden Personen anzeigen.

Das alles bedeutet, dass die synthetisierende Einheit, die Datum und Faktum zu einer konkreten immanenten Wirklichkeit zusammenschweisst, im Falle der affektiven Entscheidung ihren Ausgangspunkt im kognitiven Apparat unterhalb jeder möglichen Eigenwahrnehmung hat. Für den X-Buddhisten bedeutet das beispielsweise, dass sein Dogma vom Schau-nach-Innen-um-die-Wahrheit-zu-sehen (vgl. Video bei 13:40) ein biologisches Limit hat, das nicht zu kennen fatale Konsequenzen haben kann. (2) Vergleiche zu diesem Komplex auch Max Webers Charisma-Begriff.

Der hier gezeigte Film agiert innerhalb dieses Komplexes allerdings nicht nur als logischer Bauplan für eine zu schaffende Wirklichkeit, sondern er wirkt sofort auch auf die affektiven Struktur ein. Dies tut er mittels eines professionell aufgebauten zeittypischen Stils, der alle technischen Mittel moderner Aufnahme- und Schnitttechnik nutzt und durch Szenenkomposition, gezielten Wiederholungen, unterlegter Musik und natürlich strikter Selektion der gezeigten Inhalte, den unbedarften Zuschauer in seinen Bann ziehen will.

Eine Analyse der Zielgruppe wird vermutlich ergeben, dass es sich bei ihr um junge oder ‚jung gebliebene‘, weisse, gebildete, beruflich erfolgreiche Mittelschichtler handelt. Dieser Zusammenhang verweist wiederum auf die Problematik, dass die Rezeption bestimmte Inhalte stark an das Vorhandensein eines bestimmten kulturellen Kapitals gebunden ist. Gruppen die ein solches Kapital nicht haben, können bestimmte Inhalte nicht erwerben. Vergleiche dazu Pierre Bordieus Begriff vom kulturellen Kapital. Vergleiche ebenfalls die in Tybalts Meditation dargestellte Problematik.

Es ergeben sich somit zwei Befunde. Zum einen wird die Funktionsweise der affektiven Entscheidung mit diesem Film zu Zwecken der Bedürfnisgenerierung und anschliessenden -befriedigung genutzt. Zum anderen ergibt sich das Bild, dass dieser Buddhismus nur bestimmten sozialen Klassen zusteht, bzw. dass er aus bestimmten Klassenzusammenhängen hervorgeht und nur in diesen Zusammenhängen existiert.

Transmission, Lobpreisung des Ole Nydahl

______________________

(1) Aus der Heuristik des Spekulativen Non-BuddhismusCruel Theory | Sublime Practice, S. 132.

(2) Vgl. dazu Der Zauberer. Ausserdem (in english) die Seiten 177 ff. in Cruel Theory | Sublime Practice. Quelle sind in beiden Fällen die Arbeiten des Anthropologen Pascal Boyer.

Vergleiche ebenfalls den Abschnitt Affekt in Was ist Non-Buddhismus?

Posse

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People working on non-buddhist stuff.

6 Antworten zu Der affektive Aspekt der Entscheidung am Beispiel des x-buddhistischen Heiligen Ole Nydahl

  1. 

    Hm. Ist es nicht ein wenig einfach, den X-Buddhismus dadurch als unsinnig zu charakterisieren, indem man eine Gruppierung nimmt, die eher Fehlentwicklung als Teil des X-Buddhismus ist? Für mich zeigt es eher auf, wie eine Religion pathologisch entarten kann. Aber man sollte in Gruppierungen wie Oles Version der Karma Kagyü, oder auch NKT oder TNH, nicht auf den normalen X-Buddhismus schliessen.
    Es gibt ja auch gerade innerhalb des X-Buddhismus massive Kritik an Nydahl.
    Ein viel spannenderer Ansatz der Kritik am X-Buddhismus wäre da in Tybalts Meditation zu sehn (So lange man da nicht ein unsinniges arm vs. reich da rein bringt). Nämlich zu hinterfragen, inwieweit der Buddhismus zielgerichtet ist, und daher versagen muss, während gerade Tybalts Meditation als nicht auf ein Ziel gerichtetes Nicht-Tun irgendwie dann doch befreiend wirkt.

  2. 

    Hallo Giri

    Wir schliessen nicht von ‚Lama Ole‘ auf den X-Buddhismus (oder NKT oder TNH), sondern ‚Lama Ole‘ ist ein Beispiel für das was X-Buddhismus ausmacht. Die Struktur um die es geht ist in allen genannten X-Buddhismen die selbe, nur die Ausformungen sind unterschiedlich. Selbst relativ aufgeklärte Leute wie Stefan Batchelor verlieren sich in dem zirkulären Denken, um das es hier geht.

    Nydahl mag einen speziellen Charakter haben, wofür er von anderen X-Buddhisten kritisiert wird, z.B. eine rundheraus antimoslimische Haltung oder sein äusserst rüdes Umgehen mit jeder Form von kritischer Frage, aber das steht hier nicht zur Debatte.

  3. 

    Weitere Hintergrund-Informationen zu Ole Nydahl auf der Website Tibetischer Buddhismus im Westen.

  4. 

    Ein Nachteil der an sich sehr berechtigten Kritik ist ihre offensichtliche und latente Unverständlichkeit. Sie läuft somit Gefahr, nur von einer „elitären“ In-Group“ verstanden zu werden, und wird letztlich zu einem Elixier, an dem sich seine Protagonisten berauschen. Diese Kritik auf ein allgemeinverständliches Niveau herunterzubrechen, ist dringend notwendig.

    Man sollte es zuerst mal ganz nüchtern sehen: Der Verbreitung des tibetischen Buddhismus im Westen ist zum grossen Teil die Folge des politischen Umsturzes in der Mitte des letzten Jahrhunderts, er hat bei uns Asyl gefunden. Man kann ihn unterdessen aber auch als ein verspätetes, „geistiges Exportprodukt“ eines abgewirtschafteten theokratischen Herrschaftssystems, einer Mönchsherrschaft, sehen, die sich im nördlichen Indien und den Kleinstaaten im südlichen Himalaya sich wieder hat festigen können, wesentlich durch finanzielle Unterstützung von westlichen „Wohlstands-Buddhisten“.

    Man kann viel gegen Nydahl einwenden, aber er hat ein weltumspannendes Netz von lokalen Vajrayana-Gruppen aufgebaut, die er hingebungsvoll und nimmermüde betreut. Entstanden ist ein sich betont westlich und modern gebender, genussfreudiger Meditations-Multi. Aber im Grunde ist der Wikinger ein Handlungsreisender eines alten, ziemlich „schamanistisch kontaminierten“ Mind-Control-Systems geworden, welches die gleichen alten Mythen, Märchen und Geschichten von Shambala transportiert, wie eh und je.

    Die damit einhergehenden ethisch-moralischen Guidelines sind auf den ersten Blick akzeptabel und „normal“, obwohl sie letztlich auch auf ein unveränderlich autokratisch beherrschtes, in ein Jenseits projiziertes Belohnungs- und Sanktionierungssystem names „Himmel-Hölle, Gut-Böse, Erleuchtung-Wiedergeburt“ zurückgeführt werden können. Und ein ordentliches Worshipping-Gebaren ist in solchen Kreisen eben unvermeidlich.

    Dass der Westen in einem solchen Ausmass empfänglich geworden ist für solche atavistische, geistige Welterklärungsmodelle, ist vor allem der stattfindenden Umwälzung durch die wissenschaftlichen und technischen Entwicklungen einerseits und der damit einhergehenden, umfassenden Verunsicherung durch die aktuellen, überall sich abzeichnenden Bedrohungen des Gross-Systems Welt anderseits geschuldet.

    Wenn schon, gilt es auf eine zeitgemässe Art und Weise zu erforschen: Was passiert in Geist und Körper, wenn man sich hinsetzt, still wird, sich dem „weltlichen Geschäft“ entzieht? Wozu ist das gut? Welche Auswirkungen hat das auf die Umgebung, die Mitmenschen, die Gesellschaft, die Natur?

    Und wenn schon, gilt es, darauf moderne, zeitgemässe und verständliche Antworten zu finden.

    Und wenn dies auf eine gewisse Bestätigung alter Antworten hinauslaufen sollte, wäre dies bemerkenswert, schön oder was auch immer – aber sicher keine Legitimation für die Aufrechterhaltung alter Herrschaftsansprüche, denn darum geht es letzten Endes auch und vor allem.

  5. 

    Hallo G.K., #4

    Zum wiederholten Vorwurf der Unverständlichkeit. Ich beantworte dass mit einer Gegenfrage: Glaubst du, Buddhismus sei leichter zu verstehen?

    Wer das mit Ja beantwortet, sitzt einer Illusion auf. Man kann das ganz praktisch illustrieren: Leute finden nichts dabei mit Nagarjuna auf höchstem Abstraktionsniveau zu argumentieren und der einfache Buddhist sagt dazu Ja und Amen, Nagarjuna war ja ‚Buddhist‘. Begriffe aber der kant’schen Transzendentalphilosophie werden nicht akzeptiert – um Letztere aber geht es bei der Dyade Datum/Faktum.

    Ist Kant schwerer zu verstehen als Nagarjuna? Wohl kaum. Man muss nur einen Autor wie Jay Garfield ansehen, der Nagarjunas Mulamadhyamakakarika übersetzt hat, um zu bemerken wie komplex die Auslegung Nagarjunas ist. Und da reden wir noch nicht mal über übersetzungstechnische und textkritische Probleme oder solche die aus dem Übergang von der einen in eine andere Kultur auftreten. Kant dagegen schrieb deutsch und man kann sich leicht über ihn informieren.

    Wir haben ausserdem in der Einleitung zum ersten Marker geschrieben, dass diese Marker zur eigenen Weiterarbeit anregen sollen. Wir wenden uns also sowieso nur an solche, die bereit sind selbst aktiv zu werden. Das ist auch gar nicht anders möglich, wie könnten wir z.B. „Evolutionspsychologie“ erläutern ohne dabei jeden Rahmen zu sprengen? Und wozu auch, wo das Internet jegliche Möglichkeit bietet, sich das entsprechende Wissen zu erwerben. Wer also tatsächlich Interesse hat, mag hier Ansätze finden, sich tatsächlich selbst zu bilden.

    Allgemeinverständlichkeit im besten Sinne hiesse ausserdem, Nydahl so darzustellen, wie ihn sowieso jeder mit gesundem Menschenverstand ausgestattet Mensch sehen muss: Als Bauernfänger – und das hast du ja auch teils dargestellt. Uns geht es aber auch darum die Syntax dieses Denkens freizulegen, und da kommen wir nicht ohne ein paar Fachbegriffe aus.

    Zum Problem Tibet. An dieser Stelle muss ich ganz klar für die Tibeter das Wort ergreifen. Erstens gab es nie die Einheit Tibet, wie sie heute im westlich-buddhistischen Diskurs gebraucht wird. Die Herrschaft der Dalai Lamas seit dem 17. Jhdt. erstreckte z.B. sich nur auf Teile des Territoriums das heute als Tibet betrachtet wird. Der heutige tibetische Kulturraum beinhaltet ein Vielfaches von dem was der heutige Kleinbürgerbuddhist auch nur zu träumen wagt.

    Auch wirtschaftlich sind die Tibeter keineswegs auf Wohlstandsbuddhisten angewiesen. Auf die sind beispielsweise die fetten Lamas mit ihren Residenzen in und um Kantmandu angewiesen, nicht aber die dortige Textilindustrie, die von Tibetern dominiert wird und erheblich zur Wirtschaft Nepals beiträgt.

    Warum schließlich Typen wie Nydahl so erfolgreich sind hast du angedeutet. Ich möchte dem nur eins hinzufügen – womit wir wieder beim Eingangsthema wären: Buddhismus bietet eine scheinbar einfache Lösung für komplexe Probleme an. Da unterscheidet sich Nydahl nicht von anderen.

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  1. News and Updates (June 12–2 new items) « Speculative Non-Buddhism - Juni 13, 2014

    […] Also, at the Non-Buddhist, “The Affective Aspect of Decision.” This piece is the kind of “evidence-based” critique that anyone who desires to wreak havoc on the shameful transcendental-thaumaturgical pretensions  of x-buddhist teachers will welcome. More work like this! Be sure to watch the video about the Danish teacher Ole Nydahl (if you can bear it). Again, the authors subject hard evidence gathered from the x-buddhist marketplace to a non-buddhist critical-theoretical claim. A German version, titled “Der affektive Aspekt der Entscheidung am Beispiel des x-buddhistischen Heiligen Ole Nydahl,” is available at Der Unbuddhist. […]

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