Der Buddha als Deko im Schuhladen, als Teil des Problems, als Erleuchtungsattrappe, als Pappkamerad und Selbstausrede, als Sein statt tun, als leck mich am Arsch und auf Wiedersehen im Nirwahna.
Der wahre Buddhismus existiert nicht. Er ist eine Fata Morgana. Ein vermeintlicher Rettungsanker in einem leeren All, auf dieser kleinen Insel, in diesen fragilen Körpern, in unseren Geistern, die so leicht wie ein Blatt von den Zufälligkeiten der Meinung mal hier hin und mal dorthin getrieben werden. Der wahre Buddhismus, man schaue sich um, blüht überall. Man sehe sich die Lehrer an, zu denen man geht. Sind diese Lehrer nicht auch einfach Menschen? Ebenso fragil wie jeder von uns. Verstehen sie wirklich was vor sich geht?
The overarching goal of all Buddhism is to end all suffering. A being knowing all causes and all effects is therefore, per Buddhist definition, obliged to act in a way that will bring enlightenment, i.e. the end of suffering, to another being. The latter then must act in the same way. What ensues is an exponential increasing number of beings causing the end of suffering of the unenlightened. As the latter is a finite quantity, there will be no more suffering being at some point in time. Therefore we can prove the theory of existence of an enlightened being wrong if there is no enlightenment in a finite amount of time. As an enlightened being knows all effects it should know how to cause enlightenment in an unenlightened being in the shortest possible amount of time, because there should no unnecessary suffering. Therefore the remaining time to the extinction of all suffering will tend to be near zero. From this follows the enlightenment of all beings should have already occurred or should occur in the next moment. If it does not, the existence of an enlightened being is refuted.
Das alles überragende Ziel des Buddhismus ist es jegliches Leiden zu beenden. Gibt es nur ein einziges Wesen, das um alle Ursachen und Wirkungen weiß, ist es, buddhistisch gesehen, per Definition dazu verpflichtet Anderen ebenfalls zum Ende ihrer Leiden zu verhelfen – d.h. zu ihrer Erleuchtung. Diese dann wiederum müßen dasselbe tun. Sie verhelfen ebenfalls noch Unerleuchteten zur Erleuchtung. Dadurch entsteht eine sich exponentiell vergrößernde Zahl an Erleuchteten. Dem gegenüber nimmt die Zahl der Unerleuchteten mit zunehmender Geschwindigkeit ab. Es ist klar, daß für Letztere irgendwann der Wert Null eintritt. Es ist daher möglich die Existenz eines im buddhistischen Sinne erleuchteten Wesens als widerlegt zu betrachten, wenn innerhalb eines endlichen Zeitraumes keine Erleuchtung eintritt. Da ein erleuchtetes Wesen alle Wirkungen kennt, sollte es auch diejenigen Ursachen kennen die zur Erleuchtung aller Wesen innert kürzester Zeit führen, da es keinen Grund geben kann Wesen länger als notwendig leiden zu lassen. Demnach tendiert der Wert für die Zeit bis zur Erleuchtung gegen den Limes „Jetzt“. Daraus folgt, daß die Erleuchtung aller Wesen schon eingetreten sein muß oder im nächsten Augenblick eintreten wird. Geschieht dies nicht, ist die Existenz eines erleuchteten Wesens widerlegt.