Archive für 30.11.99

Die Unsichtbare Hand

happy way s100

Dokumentation, Happy Way, 1/2013, S. 100

Unglaublich! Ist das Schicksal, Bestimmung, Vorsehung, die lenkende Hand eines gütigen GOttes oder doch Karma? Wie geht so etwas zu? Einerseits rege ich mich jetzt seit Tagen über eine merkwürdige Karmatheorie auf und viele liebe Menschen bemühen sich mir zu verdeutlichen worum es beim Karma wirklich geht – ohne daß ich es begreife natürlich. Andererseits spielt mir jetzt der Zufall, die Notwendigkeit, die Gnade des Herren – oder was? – eine Information in die Hände die ich eigentlich nie erhalten haben dürfte – es ist: Der große Karma-Test. 

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Karma

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Opfer des Attentats von Boston schuld an ihrem Unglück? Immer noch unschuldig in Guantanamo, trotzdem selber schuld? NSU-Morde lediglich ausgleichende Gerechtigkeit, die Opfer ihrer gerechten Strafe zugeführt? Von Pädophilen vergewaltigte Kinder Opfer ihrer eigenen Missetaten?

Man könnte endlos so weiter fragen und jede dieser Fragen mit „Ja!“ beantworten, wenn man vom Verständnis des Karma im real existierenden Buddhismus ausgeht.

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Avatar von msteingass

Avatar von msteingassNon-Buddhism

By Matthias Steingass

X-buddhist anti-intellectualism at Adbusters?

Yesterday I received the latest issue of Adbusters.

On page thirteen we find a citation of Sogyal Rinpoche. It is superimposed on a two-page reproduction of Vermeer’s Girl with a Pearl Earring. The citation begins:

Because in our culture we overvalue the intellect, we imagine that to become enlightened demands extraordinary intelligence.

And it ends with an alleged Tibetan proverb:

Theories are like patches on a coat, one day they just wear off.

I was shocked to read a citation of Sogyal Rinpoche in Adbusters. If there is one big liar in Tibetan Buddhism, it is this man. I wrote a comment at the Adbusters site at once, formulating my objection, but it didn’t go through and wasn’t published. Strange.

The citation is a case of the typical anti intellectual stance x-buddhists take as their savoir vivre.

The logical mind…

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DIE GLOSSE #03

msteingass —  5.4.13

Käufliche Liebe

Ich wollte mich heute über die Liebe im Museum aufregen. Darüber, daß die Liebe nun tatsächlich im Museum gegen Geld zu haben ist. Daß sie ein Kunstprodukt ist, endgültig entschärft dadurch, daß sie als Performance zur Show wird – ein ‚Event‘. Hinter der Kasse, hinter Glas, nur während der Öffnungszeiten usw.

Leider kam mir Harald Schmidt dazwischen. Nur mal kurz das aktuelle Interview im Frankfurter Allgemeine Magazin überflogen und schon frage ich mich, ob die ganze Aufregung es eigentlich wert ist? Ich habe Schmidt seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen. Ich erinnere mich an Sendungen, in denen er  auf wunderbare Weise das Medium, dessen zwanghafte Unterhaltungswut und sich selbst ironisiert. Etwa wenn er Becketts Endspiel mit seinen Komparsen nachstellt oder eine Weihnachtssendung lang Tannenbäume an das Publikum verteilt.

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Das Phantom und der Handkäs‘

Im Anschluß oder vielleicht auch auf Grund der Glosse #01 hat sich auf Hans Grubers Blog Selbstdenken und sehende Achtsamkeit eine Diskussion über Joachim Wetzkys Versuch über den Buddha im 21. Jahrhundert entwickelt: Buddhas Lehre für heute. Sekundiert wird Hans Gruber von Franz-Johannes Litsch der ebenfalls einen Beitrag zur Diskussion beisteuert. Die wesentlichen Punkte der Herren Gruber & Litsch kann man in einem Satz zusammen fassen: Wir wissen wie richtiger Buddhismus geht, die anderen nicht. Nebenbei wird mit einer Geste der Verachtung in Richtung auf die monotheistischen Religionen bemerkt, diese seien „Kinderreligionen“ und hätten ja wohl zu den Problemen die im 21. Jahrhundert die auf uns zu kämen kaum etwas beizutragen – ganz im Gegensatz zum Buddhismus natürlich. Dessen „Erwachsenenlehre des Dharma” könne da sehr wohl einen Beitrag leisten! Na, dann wollen wir mal schaun, was es mit dieser Lehre auf sich hat.

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