Bhutan und Buddhismus aktuell
Lubob, Autor der Zen-Lampe, bespricht in seinem Blog einen weiteren Artikel aus Buddhismus aktuell, Ausgabe 1/2012 (vgl. auch unten: Konfickte des Buddhismus). Er nimmt sich der Problematik bhutanesischer Glückskekse an – d.h des so genannten Bruttoglücksproduktes. Lubob fragt: Ist Bhutan so glücklich wie es der offizielle deutsche Buddhismus haben will? Ich habe dazu noch ein paar ergänzende Erwägungen beigesteuert. Abgerundet wird das ganze mit einigen sehr spezifischen und hochwirksamen Meditationsempfehlungen.
To my english speaking readers
This is another take on a recent number of Buddhismus aktuell, a german mainstream buddhist magazine. In the article Konfickte des Buddhismus (see below) I analyze their relation to sexuality. The strong impression is: Main stream german buddhism, as represented in this magazine, is in reverse gear. Back to catholic Hypocrisy, Repression, Inhibition, Stagnation – staring absent minded into a broken mirror. Black silk ornamenting a fading dream of bliss. A sad story with no happy end.
In addition to this Lubob, author of the new german blog Zen-Lampe, writes about an article describing Bhutan. Bhutan seems to be more and more the latest fad for western Buddhists which want to see ‚original‘ Tibetan Buddhism. Bhutan is described as a country in which people shine with „a natural bliss from within“. At least that seems the fantasie of the author of the Bhutan-article in Buddhism aktuell. Lubob finds some reason to doubt this shiny picture. Additionally he also gives some very specific meditation advice. He reminds us that there have been quite some boddhisattvas around in the U.S. Hearing their mantric healings might help if the cushion doesn’t.
Remember the The Dead Kennedys?
Zögere nicht, lass dich flachlegen!
Herumsitzen und Sutren rezitieren –
was für ein Quatsch!
Ikkyû Sôjun
Hier geht es um Sex. Es geht darum was der aktuelle Buddhismus auf der DBU-Themenkonferenz „Buddha, Sex und Leidenschaft“ über Sex tatsächlich zu sagen hat. Was steht in dem dieser Konferenz gewidmeten Heft „Buddhismus Aktuell“ 1/2012? Der DBU-Kongress greift Tabuthemen auf, heisst es. Tut er das wirklich? Spricht man über das Zölibat, seine Probleme, über eine pornografisierte Gesellschaft, über ein Marketing das den Sexus systematisch nutz um Aufmerksamkeit zu erregen? Spricht man darüber wie man mit dem Sex einer verstörten und verantwortungslosen Gesellschaft umgeht? Spricht man darüber was ein angeblich vor 2500 Jahren in einer agrarischen Gesellschaft lebender Heiliger, der hinter Myriaden von Anekdoten verschwindet, den jeder für sich interpretiert grad wie er will – spricht man darüber was der wirklich zu sagen hat zu einer Gesellschaft in der jeder Zwölfjährige sich mit ein, zwei Mausklicks Youporn aufmachen kann? Spricht man darüber, wie sich das Subjekt in dieser Gesellschaft heute herausgebildet hat – und wenn es nur die Jahre seit Kant sind? Spricht man darüber was eine kulturell geformte Sexualität ist, das biologische Geschlecht, der Gender? Hat man irgendwelche Geisteswissenschaftler an Bord, die hierzu Antwort geben könnten? Buddha, Sex und Leidenschaft: Ist das mehr als eine Alibiveranstaltung?
Ein Film von Jennifer Fox über Yeshi Silvano Namkhai, den Sohn Namkhai Norbus, und seinen Weg vom skeptischen jungen Italiener zum Dzogchen-Meister. Kinostart 2.2.12.
Der Dalai Lama und die Wissenschaft, geht das?
Stoky hat auf seinem Blog „Säkularer Buddhismus“ einen kurzen Text mit einem bekannten Zitat des Dalai Lama gepostet. In diesem Zitat spricht der Dalai Lama davon, das er gerne bereit ist buddhistische Behauptungen zu revidieren, wenn die wissenschaftliche Erkenntnis das erfordert. Ist er dazu wirklich bereit? Geht es im heutigen Normalbuddhismus wirklich um „Verstehen“ statt um „Glauben“?
Der Dalai Lama verspricht: „My confidence in venturing into science lies in my basic belief that as in science so in Buddhism, understanding the nature of reality is pursued by means of critical investigation: if scientific analysis were conclusively to demonstrate certain claims in Buddhism to be false, then we must accept the findings of science and abandon those claims.“

