Das Nein in dem Beitrag der unten verlinkt ist, ist ein Nein das demjenigen im Herzsutra entspricht – oder entsprechen kann, wenn man es nicht als esoterischen Text liest, sondern als eine praktisch-philosophische Handlungsanweisung aus einer anderen Kultur und aus einer anderen Zeit.

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Non-Truth

matthiasmauderer —  24.6.15

58909073The question if there is one truth or many truths is over my head. That’s what I like about Laruelle.

At least for me, he makes it that I question many things I thought to be true.
I’m curious to dive deeper in Laruelle’s thinking.

Evolved out of my rudimentary understanding of François Laruelle, I am now in a kind of condition of non-truth, a condition which accepts that it is not possible to grasp the truth. The truth of the Real is inaccessible and indivisible.

Beware of truth-tellers.

Improvisation
Gerne möchte ich zum Thema Meditation und Erleuchtung zwei Textstellen von Peter Hershock zitieren. Diese Textstellen können sich eignen, die Vorstellung über ‚Meditation‘, wie sie von X-Buddhisten verstanden wird, zu erschüttern. Leider ist keines von Hershocks Büchern ins Deutsche übersetzt. Es folgen also meine Übersetzungen:

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NON-LINE

M. Steingass —  14.3.15

Clicks and Cuts 01

Sind es längst zerstreute Wirkungen? Die Kategorie Ich als kapitaler Betrug? Der Mensch hat doch gleich mit seinem Auftauchen vor 200 Jahren seine eigene Zersetzung eingeleitet. Als ob er erschienen wäre, um sein eigenes Verschwinden zu dokumentieren. Mit einer Sintflut an Desillusionierungen. Ich ist nicht, kein anderer. Höchstens ein Effekt. Umgeben von opaken Gespinsten apersonaler Neurologien. Folge unverständlicher Sprachen. MenschSynapse. Chemoelektrisch-endokrine Schaltstelle der Vermittlung maschinener Funktionen. Produkt eines unlesbaren Planes. Konturiert von einem Imaginären, das seine Affekte ausbeutet. Asylant im Phantasma der Individualität. Vollständig quantifizierter Verbraucher im Modus eines infiniten Erregungs- und Entladungszyklus. Der Mensch ist verschwunden und das Resultat ist die Bestimmung einer Macht, die als Gegenüber eines Diskurses unsichtbar und aus dem Universum symbolischer Verständlichkeit verschwunden ist.

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M.St.: Das Geschäft mit dem Zen scheint zu blühen. Doch nicht immer verläuft es ganz reibungslos. Geld, Sex und Macht sind auch im Buddhismus wichtige Faktoren die es manchem Menschen schwer machen, ohne Irrungen auf die andere Seite des Flusses zu gelangen. Und überhaupt scheint das Floss oft wichtiger als das andere Ufer. Christopher Hamacher beleuchtet in diesem Beitrag ein wenig die ganz großen Projekte – wie auch ein ganz kleines, das so klein vielleicht gar nicht war.

Zen-Geschäftemacher (pdf)