Vom Kitsch der Erleuchteten wurde am 4.2.15 im Rahmen der HALKYONISCHEN ASSOZIATION FÜR RADIKALE PHILOSOPHIE als Vortrag im Frankfurter SIKS e.V. gehalten.
Der Vortrag verfolgt im Wesentlichen drei Spuren:
Vom Kitsch der Erleuchteten wurde am 4.2.15 im Rahmen der HALKYONISCHEN ASSOZIATION FÜR RADIKALE PHILOSOPHIE als Vortrag im Frankfurter SIKS e.V. gehalten.
Der Vortrag verfolgt im Wesentlichen drei Spuren:
Das Thema Meditation flammt ja immer wieder auf auf diesem Blog und ist auch sonst für viele Leute von Interesse, die sich nicht unbedingt für Buddhismus interessieren. Um dazu mal kurz und eindeutig Stellung zu nehmen.
Man könnte natürlich auch Geschichte denken: Kausalitäten / Denn seit jeher wurzelt im Glaube der Mord / Und in der gnadenlosen Seuche der Ausbeutung / Die Anderen waren darin nie Mensch
Das kreisförmige Denken setzt sich selbst / Und es ist Gewalt
Die Tagesthemen sind Fetzen / Sie haben nichts zu schaffen mit den Anderen / Und in letzter Instanz, das Kapital nichts mit den Opfern
die vergessen, sofort vergessen, hinabsinken an den Grund / Im schwarzen Fluss der Geschichte
Tibet im 20. Jahrhundert, bevor die heutige Autonome Region Tibet als für zum Staat China gehörig erklärte wurde, war eine Kultur die technisch, politisch und ökonomisch etwa dem Niveau des europäischen Mittelalters vergleichbar war. Politische Einflusssphären wurden durch in ständiger Auseinandersetzung befindliche religiöse und weltliche Aristokraten blutig erkämpft. Ökonomisch hat man es noch mit einer weitgehend auf Tausch basierenden Aktivität zu tun, der Geld weitgehend unbekannt war. Es gab keinen Strom, keine modernen Kommunikationsmittel, kaum Maschinen.

XXX
Bei der Darstellung von Buddhismus und Spiritualität gibt es wenig Ausnahmen, die nicht, schon mit dem ersten Eindruck den man hat, noch bevor irgend eine Vorstellung entstehen konnte, vorzeichnen, was zu sehen sein wird. Käptn Peng mit seinen Tentakeln von Delphie im Land namens OHA, ist ein Beispiel. Der Dokumentarfilm Wiederkehr – My Reincarnation ist ein anderes. In beiden Fällen wird (mehr oder weniger) auf Klischees verzichtet, die ansonsten überall mit Buddhismus und Spiritualität einhergehen. Der Betrachter hat mehr Spielraum, sich ein Bild zu machen. Erfreulich daher, wenn man im Deutschlandfunk mit dem Feature Hardcore Zen – Die unorthodoxen Lehren des Brad Warner eine Form der Darstellung findet, die ebenfalls jenseits des üblichen BuddhismusKitsches angesiedelt ist.